Bundeskanzler Faymann: Investitionen als Wirtschaftsmotor für Europa

Arbeitsgespräch mit dem französischen Premierminister Manuel Valls

Wien (OTS) - Bundeskanzler Werner Faymann und der französische Premierminister Manuel Valls erläuterten heute, Freitag, im Zuge eines Arbeitsgesprächs im Bundeskanzleramt die Wirtschaftslage in Europa, die Situation in der Ukraine und die bilaterale Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Österreich am Wirtschaftssektor.

"Jean-Claude Juncker hat ein 300 Milliarden Euro schweres Investitionspaket in Aussicht gestellt, das als Impulsgeber für die Wirtschaft vieler Staaten in der Europäischen Union ganz entscheidend ist", sagte Bundeskanzler Werner Faymann heute, Freitag, anlässlich des Arbeitsgesprächs mit dem französischen Premierminister Manuel Valls im Bundeskanzleramt und sprach von einem notwendigen "Wirtschaftsmotor für Europa". Beide Regierungschefs waren sich einig, dass durch die enge Verflechtung zwischen den EU-Staaten die Ankurbelung der Wirtschaft einen positiven Effekt auf die Wirtschaftsdaten der gesamten EU haben würde.

Faymann zeigte sich über die dynamische Entwicklung der bilateralen Wirtschaftsbeziehungen mit Frankreich erfreut. Er verwies insbesondere auf die Tatsache, dass es in Frankreich 280 österreichische Unternehmensniederlassungen gibt, bei denen rund 17.000 Arbeitsplätze bestehen. Immerhin Rang 15 - mit rund 2,1 Mrd. Euro - würde Österreich unter den größten Investoren in Frankreich gemäß der für 2013 erhobenen Zahlen einnehmen. Die österreichischen Exporte nach Frankreich hätten 2013 auf ca. 5,9 Mrd. Euro, die Importe auf rund 3,8 Mrd. Euro zugenommen.

Ebenfalls auf der Tagesordnung stand die Situation in der Ukraine. Bundeskanzler Faymann unterstrich dabei seine Position, wonach intensive Gespräche unter Einbeziehung Russlands einer Verschärfung der Sanktionen vorzuziehen wären.

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