Mittelstandskongress II: Leitl: Österreich braucht eine Mittelstandskultur

Mission der WB-Initiative Mittelstand: Unternehmern Lust statt Frust geben - Bürokratie-Monster bekämpfen, keine neuen Steuern, Kapitalzugang erleichtern, Duale Ausbildung fördern

Wien (OTS) - "Mittelstand ist keine Definition, sondern eine Philosophie, geprägt von Fleiß, Einsatz und sozialer Verantwortung. Für mittelständische Unternehmer zählt nicht nur, wie sie ihrem beruflichen Leben Sinn geben können, sondern auch wie sie durch Umsetzung neuer Ideen zu Verbesserungen für Gesellschaft und Staat beitragen können. Der Erfolg des unternehmerischen Mittelstandes besteht einerseits aus seinen Produkten und Dienstleistungen, andererseits aus seiner sozialen Verantwortung. Diese Philosophie müssen wir stärken und fördern. Und dazu braucht Österreich eine neue 'Mittelstandskultur'", betont Wirtschaftsbund-Präsident Christoph Leitl und hält in seiner Abschluss-Rede im Rahmen des "1. Österreichischen Mittelstandskongresses" fest: "Unsere mittelständischen Unternehmer sind unverzichtbar für das Land. Geben wir ihnen Lust statt Frust! Das ist die Botschaft, die wir mit unserer Wirtschaftsbund-'Initiative Mittelstand' ausgeben. Das ist unsere Mission, und die wollen wir gemeinsam mit unseren Unterstützern - den Mittelstandsfightern - erfüllen!" ****

"Der unternehmerische Mittelstand braucht unsere Unterstützung", verdeutlicht Leitl und verweist auf die Bekämpfung des "Bürokratie-Monsters": "Was nützt es, wenn wir vorne etwas wegschneiden und hinten wächst das Unkraut nach. Beraten statt Strafen, Vertrauen statt Misstrauen und eine würdige Form der Kontrollen - das brauchen wir", so der Wirtschaftsbund-Präsident, und fordert einen "respektvollen Umgang mit den Unternehmern" ein. Zentral sei auch, dass die heimischen Unternehmer nicht durch neue Steuern frustriert werden. "Was die Steuern und Abgaben betrifft, ist der unternehmerische Mittelstand am Limit", mahnt Leitl. Der Mittelstandskongress habe weiters bestätigt, dass Unternehmensfinanzierung ein immer wichtigeres Thema sei. "Ohne Finanzierung bringt die beste Idee nichts. Gerade für die jungen Unternehmer brauchen wir neue und leichtere Möglichkeiten, zu Kapital zu kommen."

Leitl betont, dass es die Menschen in Österreich sind, in denen das Potenzial unseres Landes steckt: "Die Lehrlinge von heute sind die Fachkräfte von morgen. Der Jungunternehmer von heute ist der Arbeitgeber von morgen. Wenn wir dieses große Potenzial nützen wollen, müssen wir die Begabungen und Talente fördern. Dazu gehört die Stärkung der Dualen Ausbildung, die ein Erfolgsmodell ist. Aber vor allem ist dazu eine verbesserte Berufsinformation und eine verpflichtende Potenzialanalyse für jeden Schüler nötig." Abschließend hält der Wirtschaftsbund-Präsident fest: "Der unternehmerische Mittelstand ist unser Rückgrat. Und das Rückgrat hält bekanntlich alles zusammen. Wir wollen, dass das auch so bleibt! Darum setzen wir uns dafür ein, dass wir die 'Mittelstandskultur' in Österreich schaffen, die wir brauchen, damit die mittelständischen Unternehmer auch in Zukunft der Erfolgsgarant Österreichs sein können."

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