"Thema" am 10. November: Tödliche Eifersucht

Außerdem: Hoppla, Vierlinge! und mit 50 plus zum Traumberuf

Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert in "Thema" am Montag, dem 10. November 2014, um 21.10 Uhr in ORF 2 folgende in HD produzierte Beiträge:

Tödliche Eifersucht

Donnerstagabend im Bezirk Weiz: Ein 45-jähriger Mann sucht seine 21-jährige Ex-Freundin im Elternhaus ihres Vaters. Als sie nicht da ist, ermordet er den Vater der Frau mit einem Kopfschuss aus nächster Nähe. Danach richtet er die Waffe gegen sich selbst. Vergangenen Sonntag erschießt ein 50-jähriger Kärntner seinen Nebenbuhler auf einem Parkplatz in Klagenfurt. Nach 40 Stunden Großfahndung wird er in einem Wald gefasst. Was treibt Menschen dazu, aus Eifersucht zu morden? Welche tiefen Kränkungen stecken dahinter und was kann man dagegen tun? "Thema" fragt bei der ersten und einzigen Eifersuchtsambulanz an der Uniklinik Innsbruck nach. Ein Bericht von Markus Stachl und Andreas Glantschnig.

Hoppla, Vierlinge!

Vor vier Jahren gehen die schwangere Sonja Radler und ihr Mann Thomas in Wels zu einer Routineuntersuchung. Das Ultraschallbild zeigt nicht, wie erwartet, ein Kind - sondern vier. Das junge Paar ist geschockt, entscheidet sich aber schließlich, die Risikogeburt zu wagen. Diese verläuft traumatisch. "Thema" hat damals berichtet. Die Kinder kommen viel zu früh und sind unterschiedlich stark beeinträchtigt. Eine unglaublich herausfordernde Zeit beginnt. "Da waren wir schwer an der Grenze", sagt Sonja Radler. Zwei Jahre später wird ein fünftes Kind geboren. "Ein Wunschkind", sagt Thomas Radler, "wir wollten einfach auch einmal eine ganz normale Geburt erleben. Jetzt sind wir komplett. Das hat einfach noch gefehlt." Das Trauma der ersten Geburt ist ausgeglichen, der Alltag mit fünf, teils gehandicapten Kindern geblieben. Wie ist das zu schaffen, wer hilft, wie geht sich das finanziell aus? Rike Fochler hat Familie Radler besucht und das beeindruckende Management einer Großfamilie kennengelernt.

Mit 50 plus zum Traumberuf

"Nach Jahrzehnten in meinem früheren Beruf hab ich gemerkt, dass die Freude draußen ist, dass dieses Feuer langsam ausgeht", sagt der ehemalige Kameramann und Regisseur Charles Fürth. Mit 53 Jahren hat er auf Kaffee umgesattelt. Bei einem befreundeten Bauern hat Herr Fürth seine Ein-Mann-Kaffeerösterei eingerichtet. Dort verwandelt er rohe Fair-Trade-Bohnen liebevoll zu einem hochwertigen Genussmittel. Mittlerweile gibt es in Wien ein kleines Geschäft und mehrere Lokale, die "Fürth Kaffee" servieren. Auch die gelernte AHS-Lehrerin Monika Haischberger hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. In ihrem Porzellanladen "Feine Dinge" verkauft sie erfolgreich selbstproduziertes Geschirr. Markus Stachl porträtiert zwei Menschen, die aus ihrer Berufung einen Beruf gemacht haben.

Die in HD produzierte Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

Seit 25. Oktober sind die Spartenkanäle ORF III und ORF SPORT + sowie die "Bundesland heute"-Ausgaben auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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