FPÖ-Leyroutz: Kahlschlag bei Polizei-Postenschließungen ging zu Lasten der Sicherheit in Kärnten

Aussagen von Mikl-Leitner offensichtlich fern jeder Realität - LH Peter Kaiser gefordert

Klagenfurt (OTS) - Verärgert zeigt sich heute der Klubobmann der Freiheitlichen in Kärnten, Christian Leyroutz, über die heutigen jeder Grundlage entbehrenden Aussagen von Innenministerin Johanna Mikl-Leintner, wonach es im Zuge der Polizeireform positive Erfahrungen geben würde und sich der Kontrolldruck erhöht hätte. Viel glaubhafter seien wohl die Ausführungen des Polizei-Gewerkschafters Bruno Kelz zu bewerten, der Tag für Tag 20 bis 25 Polizeistreifen weniger auf der Straße ortet. "22 Polizeiinspektionen wurden geschlossen und Mikl-Leitner will der Kärntner Bevölkerung ernsthaft einreden, dass sich der Kontrolldruck erhöht hat. Das ist wirklich kein seriöser Umgang mit den Tatsachen, kritisiert Leyroutz.

Die Kritik der Polizei-Gewerkschaft, wonach das Fahndungsnetz grobmaschiger wurde, verdächtige Fahrzeuge nicht mehr angehalten und kontrolliert werden können und die Bevölkerung und auch Kollegen im Notfall immer länger auf Unterstützung warten müssen, sollten ernst genommen werden, verlangt Leyroutz. Die Sicherheit der Bevölkerung ist ein wertvolles Gut. Daher dürfe die Kritik nicht ignoriert werden, kritisiert Leyroutz das Negieren dieser Problemfelder.

Der freiheitliche Klubobmann fordert LH Peter Kaiser auf, für Klarheit zu sorgen. "Schönreden sind zwar derzeit an der Tagesordnung. Wenn es aber um die Sicherheit geht, zählen tatsächliche Zahlen und Fakten", schließt Leyroutz.

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