FPÖ: Karlsböck kritisiert real existierenden kommunistischen Geist an Uni Wien

Apologie auf DDR-Kommunismus am 25. Jahrestag des Mauerfalls beschämend

Wien (OTS) - Der Vorsitzende des Wissenschaftsausschusses und freiheitliche Wissenschaftssprecher, NAbg. Dr. Andreas F. Karlsböck, zeigt sich empört über den offensichtlich an manchen Instituten der Universität Wien herrschenden "real existierenden kommunistischen Geist" und kritisiert die Berufungspolitik, welche diesen erst ermögliche.

Dem Blog von Andreas Unterberger zufolge habe sich ausgerechnet zum 25. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer der Inhaber des Lehrstuhls für politische Transformationsprozesse in Mittel-, Ost- und Südosteuropa am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien, Univ.-Prof. Dr. Dieter Segert, mit einer völlig inakzeptablen apologetischen Äußerung zum real existierenden Kommunismus in der DDR zu Wort gemeldet, so Karlsböck. Es sei nämlich zutiefst geschmacklos, gerade heute in einem öffentlichen Interview eine "idealisierte Sicht auf den Herbst 1989" zu monieren und Klage darüber zu führen, dass das frühere Ostdeutschland nur als Diktatur vorkäme und der rasche Beitritt zur Bundesrepublik und die Währungsunion bis heute für Probleme sorgten. Dies zeuge davon, dass Segert noch nicht im westlichen Wertesystem angekommen sei, so der FPÖ-Wissenschaftssprecher.

"Solche Blüten real existierenden kommunistischen Geistes werfen ein denkbar schlechtes Licht auf die Berufungspolitik der Universität Wien", so Karlsböck, der sich fragt, wie jemand, der 1989 in der DDR Professor für marxistisch-leninistische Philosophie gewesen sei, überhaupt berufen werden konnte. Der freiheitliche Wissenschaftssprecher stimmt Unterbergers Befund zu, dass Segert an keiner anderen Universität der Welt "für solchen totalitären Schwachsinn" einen Lehrauftrag bekommen hätte, mit der eventuellen Ausnahme Nordkorea, schon gar nicht, wenn er sich in der "marxistisch-leninistischen Philosophie" qualifiziert habe und offensichtlich bis heute nur in dieser denken könne.

Der freiheitliche Wissenschaftssprecher kündigt in diesem Zusammenhang parlamentarische Anfragen zur Berufungspolitik der Universität Wien an. "Die Wissenschaft und ihre Lehre sind zwar frei", betont Karlsböck, "das darf aber nicht dazu führen, dass eben jener Geist der Freiheit, der den Erfolg unserer westlich-demokratischen Gesellschaft ausmacht, gerade auf universitärem Boden auf subtile Weise verhöhnt wird." Auch der gestrige Entzug eines Hörsaales für eine RFS-Veranstaltung durch die TU Wien Rektorin sei ein Alarmsignal und zeige, dass es um diesen "Geist der Freiheit" an österreichischen Unis nicht zum besten bestellt sei, so Karlsböck.

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