Pfurtscheller: Religiös motivierte Gewalt und Verfolgung ist eine dramatische Missachtung der Menschenrechte

ÖVP-Menschenrechtssprecherin zum weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Bei meiner Reise an die türkisch-syrische Grenze und beim Besuch der dortigen Flüchtlingslager konnte ich mit eigenen Augen sehen und miterleben, wohin religiöse Verfolgung, Menschenhetze und die Missachtung aller Menschenrechte führt: zu Vertreibung und Flucht, Verzweiflung, Hunger, Angst, psychischen und physischen Schmerzen und zu einem Leben unter schrecklichen, menschenunwürdigen Situationen. Egal, ob es, wie dort, um Moslems und Jesiden geht, oder um die Christenverfolgungen in so vielen Teilen der Welt - religiöse Verfolgung in Form von Gewalt darf uns nicht kalt lassen, sondern muss uns zum Handeln zwingen." Das erklärte ÖVP-Menschenrechtssprecherin Abg. Elisabeth Pfurtscheller heute, Freitag, in Hinblick auf den weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen, der übermorgen, Sonntag, begangen wird.

"Weltweit nehmen die Verstöße gegen das Menschenrecht der Glaubens-und Bekenntnisfreiheit zu", fuhr Pfurtscheller fort. "Am kommenden Sonntag gedenken wir vor allem der verfolgten Christinnen und Christen in aller Welt, die zur meist-verfolgten Religionsgemeinschaft gehören. Aber unser Augenmerk gilt allen Menschen, die ihren Glauben nicht ohne Angst und Unterdrückung leben und ausüben dürfen."

Die ÖVP-Menschenrechtssprecherin sieht auch die Europäische Union gefordert, sich vehement in die Thematik einzubringen. "Es ist gut, dass es seit kurzer Zeit einen eigenen EU-Sonderbeauftragten für Menschenrechtsfragen gibt. Diese Funktion sollte aufgewertet und als dauerhafter Geschäftsbereich in der EU-Kommission eingerichtet werden", sieht sich die Abgeordnete mit ÖVP-Klubobmann Reinhold Lopatka einig. "Die Einhaltung der Menschenrechte, der Respekt vor anderen Religionen und die Unterstützung von Menschen, die sich aufgrund von Verfolgung und Vertreibung in einer dramatischen humanitären Lage befinden, ist für uns alle Auftrag und Verantwortung", schloss Pfurtscheller.
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