APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker - Mitterlehner, Faymann und Kurz aktuell vorne

Wien (OTS) - Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 31.10.2014 bis 06.11.2014 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete in der vergangenen Woche Wirtschaftsminister und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP). Mit seinem Statement zu den sogenannten Zumutbarkeitsbestimmungen für Arbeitssuchende löste der Wirtschaftsminister am Dienstag am Rande des Ministerrats eine Debatte über die Effizienz von arbeitsmarktpolitischen Steuerungselementen des AMS aus. Dabei geht es um die Frage, ob die Zumutbarkeitsbestimmungen in ihrer derzeitigen Form hinderlich für die Flexibilität der Arbeitnehmer am Arbeitsmarkt sind. Mitterlehner will die Effizienz Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik durch das Sozialministerium überprüfen lassen. Konkret sprach Mitterlehner die Fahrtzeit zum Arbeitsort an -derzeit sieht die Zumutbarkeitsbestimmung für Vollzeitkräfte eine Pendlerzeit von maximal zwei Stunden täglich vor. Unterstützung für die Vorschläge des Vizekanzlers kam von AMS-Chef Johannes Kopf, der sich eine Erhöhung der zumutbaren Fahrzeit auf zweieinhalb Stunden täglich vorstellen kann. Weiters sprach sich Kopf dafür aus, die Mindestarbeitszeit für Eltern von 16 auf 20 Wochenstunden anzuheben. Kritik an den vorgeschlagenen Verschärfungsmaßnahmen kam von Arbeiterkammer und Gewerkschaft.

Auf Platz acht etablierte sich Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) als Neueinsteiger der Woche. In seinem Kerngebiet angesprochen, reagierte der Sozial- und Arbeitsminister skeptisch auf die von Wirtschaftsminister Mitterlehner vorgeschlagene Effizienzprüfung der Zumutbarkeitsbestimmungen für Arbeitssuchende. Hundstorfer sieht die derzeitigen Arbeitslosenzahlen - im Oktober waren österreichweit 389.155 Personen ohne Arbeit - in erster Linie durch die schwache Konjunktur bedingt. Maßnahmen zur Konjunkturankurbelung auf europäischer und österreichischer Ebene seien "unumgänglich", so der Sozialminister.

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