"Orientierung" am 9. November: 25 Jahre Fall der Berliner Mauer Erinnerungen eines evangelischen Aktivisten

Wien (OTS) - Christoph Riedl-Daser präsentiert im in HD produzierten ORF-Religionsmagazin "Orientierung" am Sonntag, dem 9. November 2014, um 12.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

"Das Werk": Aussteiger erheben schwere Vorwürfe

Die sogenannte "geistliche Familie" namens "Das Werk", eine dem Papst unterstellte katholische Schwestern- und Priestergemeinschaft mit Sitz in Bregenz, sieht sich neuerlich mit harter Kritik konfrontiert. Vorwürfe wie sexueller Missbrauch und eine sektenähnliche Struktur standen und stehen zum Teil noch immer im Raum. Die Folge: Ein päpstlicher Visitator hat den Orden, zu dem etwa 100 Schwestern und 30 Priester gehören, ein Jahr lang untersucht. Mit Spannung wird nun der Bericht aus dem Vatikan erwartet. Zwei Aussteiger haben sich bereit erklärt, vor der Kamera über ihre negativen Erlebnisse in der Gemeinschaft "Das Werk" zu sprechen. Außerdem nimmt in diesem Beitrag der Sprecher des "Werks", Georg Gantioler, zu den Vorwürfen Stellung.

25 Jahre Fall der Berliner Mauer: Erinnerungen eines evangelischen Aktivisten

Am 9. November jährt sich zum 25. Mal der Tag des "Mauerfalls" in Berlin (Infos zum ORF-Programmschwerpunkt unter presse.ORF.at). Ein historischer Moment, zu dem auch das Engagement der Kirchen entscheidend beigetragen hat. Vor allem evangelische Gläubige -Pfarrer genauso wie "einfache" Kirchenmitglieder - unterstützten den Widerstand gegen das DDR-Regime und forderten beharrlich und friedlich Reformen. In der "Orientierung" erinnert sich der evangelischen Theologe, Publizist und Friedensaktivist Friedrich Schorlemmer an diese bewegten Zeiten.

"Ökumenische Denkfabrik": Die Stiftung "Pro Oriente" wird 50 Jahre alt

1964 gründete eine Gruppe von engagierten Katholiken rund um den Wiener Erzbischof Kardinal Franz König "Pro Oriente". Schon im lateinischen Namen ("für den Osten") verbirgt sich die Intention der ökumenischen Stiftung: Es ging und geht um den Dialog mit den orthodoxen und altorientalischen Kirchen - die seit Jahrhunderten von der römischen Kirche getrennt sind. Anlässlich des 50-jährigen Bestehens von "Pro Oriente" blickt die "Orientierung" zurück auf die Geschichte dieser "Ökumenischen Denkfabrik" und berichtet über die aktuellen Feierlichkeiten zum Jubiläum, an denen das Ehrenoberhaupt der Weltorthodoxie, Patriarch Bartholomaios I., sowie der koptische Papst Tawadros II. teilnehmen.

Pogrom-Gedenken: Christlich-jüdisches Konzert in Heiligenkreuz

Die Zisterziensermönche des niederösterreichischen Stiftes Heiligenkreuz im Wienerwald sind seit Jahren über die Landesgrenzen hinweg bekannt für ihren gregorianischen Choralgesang. Zum ersten Mal öffnen sie nun das Tor der Abteikirche für ein Benefizkonzert, bei dem die Mönche gemeinsam mit der Sängerin Timna Brauer zu hören sein werden. Für den Termin ist ein besonderes Datum gewählt worden: Der 9. November steht im Zeichen des Gedenkens an die Pogromnacht des Jahres 1938. Erinnern will man an diesem Abend aber auch an die Erklärung "Nostra Aetate", mit der die römisch-katholische Kirche vor fast einem halben Jahrhundert jeder Form des Antijudaismus eine Absage erteilt hat. Der Reinerlös dieses Benefizkonzertes kommt den Priesterstudenten der Hochschule Heiligenkreuz und dem jüdischen Wohltätigkeitsverein "Ohel Rahel" in Wien zugute.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream angeboten.

Seit 25. Oktober sind die Spartenkanäle ORF III und ORF SPORT + sowie die "Bundesland heute"-Ausgaben auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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