Christian Ragger: Es muss mit Ärzten weiterverhandelt werden!

Schaden für Tausende Patienten muss abgewendet werden

Klagenfurt (OTS) - Kein Verständnis hat der Obmann der Kärntner Freiheitlichen LR Mag. Christian Ragger, dass die Verhandlungen zwischen dem Land und den Kärntner Spitalsärzten mit dem gescheiterten Treffen, heute Freitag, beendet sind und keine neuen Termine festgelegt sind. "Das Hauptziel muss darin liegen, wie es verhindert werden kann, dass die Versorgung für die Patienten durch diesen Konflikt massiv verschlechtert wird", betont Ragger.

Neben Betriebsversammlungen drohe jetzt sogar eine konkrete Arbeitsniederlegung der Spitalsärzte. Diese bedeute, dass nur mehr die Notfälle versorgt werden. Es sei zu befürchten, dass an jedem Streiktag Hunderte Operationen und Behandlungen nicht durchgeführt werden und damit für Tausende Patienten lange Wartezeiten anfallen. Er, Ragger, befürchte auch, dass die Spitäler dadurch weit mehr Einnahmen verlieren, als eine einvernehmliche Erhöhung der Ärztegehälter kosten würde. Er fragt, ob LH Dr. Peter Kaiser und LHStv. Dr. Beate Prettner dies gebührend beachtet haben. Im Vergleich mit den Erhöhungen der Ärztegehälter in anderen Bundesländern erscheint das Angebot Kärnten mit jeweils 4 Prozent über die nächsten vier Jahre tatsächlich ungenügend.

"Es ist bedauerlich, dass hier auf dem Rücken der Patienten gepokert wird", meinte Ragger und er ruft abschließend dazu auf, dass weiter nach einem Kompromiss gesucht wird und vor allem die Folgen eines langen Konfliktes für die Patienten und auch die finanziellen Konsequenzen (Millionenverluste für die Spitäler durch weniger Leistungspunkthonorare) ausreichend dargelegt werden.

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