Stadt Wien organisiert den Queeren Kleinprojektetopf neu

Förderung innovativer LGBT-Projekte

Wien (OTS) - Der Queere Kleinprojektetopf (QKPT) wurde 2010 von Stadträtin Sandra Frauenberger ins Leben gerufen. Gefördert werden damit innovative Projekte zur Gleichstellung von Homosexuellen und Transgender-Personen.

Ziel ist es, den zahlreichen Vereinen mit geringem bürokratischem Aufwand bei der Durchführung von wichtigen Projekten zu LGBT-Themen zu unterstützen.
Neu ist jetzt, dass es nur mehr eine Einreichfrist statt bisher zwei geben wird.

"Von Beginn an war die inhaltliche Vielfalt und die hohe Qualität der eingereichten Projekte beeindruckend", betont Sandra Frauenberger. "Wir haben den Queeren Kleinprojektetopf daher fix in der Förderlandschaft der Stadt Wien etabliert. Bisher konnten wir 45 Projekte mit insgesamt Euro 101.000,- fördern", so Frauenberger.

Bisher gab es für den QKPT zwei Einreichfristen pro Jahr. "Diese beiden Einreichfristen waren in den ersten fünf Jahren des Bestehens des QKTP auch sinnvoll", erklärt Mag. Wolfgang Wilhelm, Leiter der Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche und transgender Lebensweisen (WASt), die den QKPT im Auftrag der Abteilung Integration und Diversität (MA 17) administriert und dem ExpertInnen-Beirat vorsitzt, der über die Projektförderungen entscheidet. "In diesen fünf Jahren hat sich einiges weiterentwickelt und professionalisiert, es ist sinnvoll langfristigere Planung zu ermöglichen", erklärt Wilhelm.

Ab sofort gibt es nur mehr eine Einreichfrist am Ende des Vorjahres des Projektzeitraumes, die jedoch zeitlich verlängert wurde. Für 2015 geplante Projekte müssen die Förderanträge bis 31. Dezember 2014 in der WASt einlangen.

Für das Jahr 2015 lädt die MA 17 gemeinsam mit der WASt Vereine dazu ein im Besonderen Projekte zu Hate Speech/Hate Crimes sowie Initiativen gegen Homo- und Transphobie im Sport einzureichen.

Förderbar sind grundsätzlich Projekte, die Maßnahmen zur Bekämpfung und zum nachhaltigen Abbau von Diskriminierungen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität setzen, die Homophobie, Transphobie oder Vorurteile abbauen, Partizipation von LGBTI-Personen fördern und Vielfalt und Diversität innerhalb der Community fördern. (Schluss)grs

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Mediensprecherin Stadträtin Sandra Frauenberger
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