WER-Preis der Industriellenvereinigung zum zehnten Mal vergeben

Förderung des wissenschaftlichen Dialogs von Wirtschaft, Ethik und Religion

Wien (OTS/PdI) - Bereits zum zehnten Mal wurde gestern der "Preis zur Förderung des Dialogs zwischen Wirtschaft, Ethik und Religion" (WER-Preis) von der Industriellenvereinigung (IV), in Kooperation mit der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz (KTU) an der KTU Linz vergeben. Der Preis wird alle zwei Jahre für Studierende sowie junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich in ihren Arbeiten mit dem Verhältnis der Wirtschaft zu Ethik, Religion oder Kirchen auseinandersetzen, ausgeschrieben und folgt den Ideen von Johannes Schasching "sachgerecht, menschengerecht und gesellschaftsgerecht zu wirtschaften". Es wurden heuer 20 Arbeiten eingereicht.

Der mit insgesamt 7.500 Euro dotierte Preis wurde an vier Preisträger überreicht.

- Kategorie 1 (Doktorarbeiten oder Habilitationsschriften)
Mag. Dr. Verena Gruber
"Sustainable Consumption Decisions: An Examination of Consumer Cognition and Behavior."

- Kategorie 2 (Diplomarbeiten)
Mag. Mustafa Durmus
"Islamische Finanzgeschäfte - Die Bedeutung von Sukuk"

- Kategorie 3 (Seminararbeiten)
Anna Maria Brunnhofer, BA
"Globale Gerechtigkeit. Wie Martha C. Nussbaums Fähigkeitenansatz globale Gerechtigkeit bedingt"
Jakob Foissner, Bacc.rel.paed.
"Mikrofinanz und Zinsverbot: Finanzethik aus alttestamentlicher Perspektive"

Im Rahmen der Preisverleihung setzten sich Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und kirchlichen Organisationen bei einer Podiumsdiskussion mit der Frage: "Trust? Vertrauen als Ressource in der Wirtschaft" auseinander. Am Podium debattierten Univ.-Prof. Dr. Birgit Feldbauer-Durstmüller (Vorstand des Instituts für Controlling und Consulting der Johannes Kepler Universität Linz), Mag. Dr. Edeltraud Koller (Universitätsassistentin für Gesellschaftslehre der Katholisch- Theologischen Privatuniversität Linz) und Dkfm. Wolfgang Pfarl (Obmann des Forums christlicher Führungskräfte).

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