FPÖ-Wurm: Gesetzliche Regulierung der horrenden Überziehungszinsen ist überfällig

"Nähme Hundstorfer seine Aufgabe als Konsumentenschutzminister ernst, hätte er schon längst mit Justiz- und Finanzminister für eine gesetzliche Regulierung sorgen können."

Wien (OTS) - "Rund 300.000 Österreicher und Österreicherinnen sind momentan zahlungsunfähig und können ihre Schulden nicht mehr begleichen. Sozialminister Hundstorfer schreibt es vor allem der mangelnden finanziellen Allgemeinbildung zu, wenn Menschen überschuldet sind. Das ist eine Verhöhnung der Betroffenen", kritisiert FPÖ-Konsumentenschutzsprecher NAbg. Peter Wurm. "Hundstorfer soll sich nicht aus seiner Verantwortung stehlen, Verbraucherbildung ist zwar wichtig, aber finanzielle Fehlentscheidungen sind wohl nicht der einzige Grund, warum Menschen in die Schuldenfalle tappen - die Steuer- und Abgabenlast in Österreich ist erdrückend. Gerade Menschen mit geringerem Einkommen kommen einfach nicht mehr über die Runden", so Wurm.

Müssten in einem Haushalt unerwartet größere Anschaffungen getätigt werden, bleibe gerade sozial Schwächeren nichts Anderes übrig als den Kontorahmen zu überziehen. Und da beginne sich die Schuldenspirale erst recht zu drehen, denn die Überziehungszinsen, die die Banken verlangen, seien horrend. "Nähme Hundstorfer seine Aufgabe als Konsumentenschutzminister ernst, hätte er schon längst mit Justiz-und Finanzminister für eine gesetzliche Regulierung der Überziehungszinsen sorgen können. Ein diesbezüglicher Antrag der FPÖ liegt vor, man muss ihn nur umsetzen", so Wurm.

Im Übrigen sei Hundstorfer auch als Sozialminister in der Ziehung, als solcher habe er nämlich die ständig steigenden Arbeitslosenzahlen zu verantworten. Fünf Prozent der Schuldner würden den Sprung in das Verfahren des Privatkonkurses schaffen, um nach sieben Jahren eine völlige Schuldenbefreiung zu erreichen. "Aber ohne Arbeitsplatz und angesichts der stetig steigenden Lebenshaltungskosten, wird es den restlichen 95 Prozent unmöglich gemacht, je wieder aus der Schuldenfalle hinauszukommen", so Wurm.

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