Philippinen: Ein Jahr nach Taifun Haiyan

Österreichischer UNICEF-Mitarbeiter zieht Bilanz

Wien/Manila (OTS) - Vor einem Jahr zerstörte am 8. November der verheerende Taifun Haiyan das Leben von rund 6 Millionen Kindern. UNICEF arbeitet seit 1947 auf den Philippinen und hat unmittelbar nach der Katastrophe sofort mit seiner Nothilfe begonnen. Zwölf Monate später finden sich in den betroffenen Gebieten positive Zeichen für Wiederaufbau und langfristige Entwicklung.

"Sehr viel wertvolle Hilfe wurde in den vergangenen 12 Monaten von UNICEF-Mitarbeitern vor Ort geleistet um das Leben vieler betroffener Menschen wieder lebenswert zu machen. Neben dem Aufbau der Kühlkette für Impfstoffe, war UNICEF gemeinsam mit der philippinischen Regierung federführend während groß angelegter Impfkampagnen, Versorgung von schwangeren Müttern und deren Neugeborenen, bei der Verhinderung und Therapie von unterernährten und kranken Kindern und dem Aufbau von Spitälern und Krankenstationen" sagt der Österreicher Dr. Willibald Zeck, Leiter der Abteilung Gesundheit & Ernährung bei UNICEF Philippinen.

Im Zuge der UNICEF-Nothilfe erhielten unter anderem über 1,3 Millionen Menschen Zugang zu Trinkwasser, 25.000 Kinder wurden psychologisch unterstützt, 630.000 Kinder erhielten Schulmaterial und 1,3 Millionen Kinder wurden geimpft. Außerdem unterstützte UNICEF 15.801 der ärmsten Familien auch finanziell.

Durch die massiven nationalen und internationalen Hilfseinsätze kam es nach dem Taifun zu keinen Seuchenausbrüchen, auch die Stabilität in der Region wurde gewahrt. Rasche Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung, Notschulen und Information der Familien über drohende Gefahren wie Kinderhandel trugen dazu bei.

"Ich bedanke mich herzlich bei allen Österreicherinnen und Österreichern für Ihre Engagement und die großzügige Spendenbereitschaft. Ohne Ihre Spenden wäre es nicht möglich jenen betroffenen Kindern und ihren Familien zu helfen, die es am nötigsten brauchen", betont Dr. Zeck.

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