CS Hospiz Rennweg fordert Ausbau der Palliativbetreuung und will Rechtsanspruch im Gesetz verankern

Hospiz- und Palliativbegleitung ist ein Menschenrecht

Wien (OTS) - "Wir unterstützen die Forderung des Dachverbands Hospiz Österreich nach einem raschen Ausbau des Hospiz- und Palliativbereichs in Österreich.", so Geschäftsführer Mag. Robert Oberndorfer, CS Caritas Socialis. "Hospiz- und Palliativbetreuung ist ein Menschenrecht und muss für alle in Österreich flächendeckend ermöglicht werden. Ich fordere eine Verankerung des Rechts auf Hospiz- und Palliativbetreuung im Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz (ASVG).", so Oberndorfer weiter.

Finanzierung der Hospiz- und Palliativeinrichtungen

Mit einer Verankerung der Betreuungsleistungen am Lebensende im ASVG wäre sichergestellt, dass alle Menschen in Österreich kostenlos bestmögliche Schmerzlinderung, professionelle Pflege, spirituelle und psychosoziale Unterstützung erhalten. Auf einer Palliativstation kann heute ein unheilbar erkrankter Mensch bis zum Lebensende bleiben. Der Aufenthalt wird - bis auf den Selbstbehalt im Krankenhaus -finanziert und ist für den erkrankten Menschen kostenfrei. Das CS Hospiz Rennweg stellt mit seinem Leistungsangebot somit eine professionelle Pflege und schmerztherapeutische Betreuung bis zum Lebensende sicher. Die sechs Einrichtungen des CS Hospiz Rennweg werden durch einen Mix aus verschiedenen Töpfen finanziert. Einen maßgeblichen Anteil dabei haben Spenden, die zum Beispiel die Palliativmediziner in den drei CS Pflegezentren und vier Wohngemeinschaften oder die psychotherapeutische Begleitung im Roten Anker ermöglichen.

Schmerzlinderung lässt den Wunsch nach Tötung auf Verlangen schwinden

"Wir erleben, dass der Wunsch eines unheilbar kranken Menschen, nicht mehr leben zu wollen, oft meint: SO nicht mehr leben zu wollen.", so Andrea Schwarz, Bereichsleitung CS Hospiz Rennweg. "Bestmögliche Schmerzlinderung, professionelle Pflege, psychosoziale und spirituelle Begleitung, lassen den Wunsch nach Tötung auf Verlangen schwinden.", so Schwarz weiter.

20 Jahre Hospizerfahrung: Der Kostbarkeit des Lebens achtsam Zeit und Raum geben

Das CS Hospiz Rennweg (= Beratungsstelle, Mobiles Palliativteam, Palliativstation, Hospizteam der Ehrenamtlichen, Roter Anker, Begleitung in der Trauer) betreut seit 20 Jahren schwerstkranke Menschen mit weit fortgeschrittener, unheilbarer Erkrankung und begrenzter Lebenserwartung. Schwerkranke Menschen und deren Angehörige erfahren hier eine intensive persönliche Betreuung bis zuletzt. Ein Wechsel von der Palliativstation in eine mobile Betreuung zu Hause durch das Mobile Palliativteam und vice versa ist durch die enge Vernetzung der Einrichtungen möglich. Mit diesem Angebot gibt das CS Hospiz Rennweg ein Zeugnis gegen die Tötung auf Verlangen und für Lebensqualität bis zuletzt ab.

Im letzten Jahr wurden im CS Hospiz Rennweg insgesamt 252 schwerkranke Menschen auf der Palliativstation (12 Betten) und 847 mit dem Mobilen Palliativteam betreut. 277 schwerkranke Menschen und 168 Angehörige wurden vom Hospizteam der Ehrenamtlichen betreut. Die Beratungsstelle hat 2.697 telefonische und 280 persönliche Beratungsgespräche geführt. Das 64-köpfige Hospizteam der Ehrenamtlichen hat 7.879 Stunden Menschen in schwierigen Lebenssituationen begleitet.

PSK Spendenkonto CS Hospiz Rennweg: IBAN: AT53 6000 0000 9001 1511

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CS Hospiz Rennweg
Mag. Sabina Dirnberger, MBA
Leitung Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/717 53-3131
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