JG-Kucharowits: Kinderbetreuung ausbauen statt Mindestverfügbarkeit erhöhen

Vorstoß von AMS Chef ist ein Schlag ins Gesicht für junge Mütter und Väter

Wien (OTS/SK) - "Die Erhöhung der Anzahl der Wochenstunden, die junge Eltern dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen müssen, stößt bei uns klar auf Ablehnung", sagt Katharina Kucharowits, Bundesvorsitzende der Jungen Generation und Kinder- und Jugendsprecherin der SPÖ. "Wenn man bedenkt, wie intensiv die Betreuungsarbeit für Jungfamilien ist, so darf man keine Politik auf deren Kosten machen!", so Kucharowits weiter. ****

Die flächendeckende, ganztägige Betreuung ist eine langjährige Forderung der Jungen Generation. "Es muss uns gelingen, endlich die Kinderbetreuung ganztägig und österreichweit umzusetzen, damit junge Eltern überhaupt die Chance haben, einer Beschäftigung in einem passenden Ausmaß nachzugehen", fordert Kucharowits weiter.

Zudem sind auch der bezahlte Papamonat bzw. die Väterkarenz eine wesentliche Forderung, um die Betreuung insbesondere kurz nach der Geburt des Kindes zu intensivieren. "Für uns gilt: Ganz gleich, ob Frau oder Mann - jede und jeder soll die Gelegenheit bekommen, sich bestmöglich um das eigene Kind kümmern zu können und die finanziellen Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. Der Vorstoß des AMS-Chefs geht hier in die entgegengesetzte Richtung!", kritisiert Kucharowits. (Schluss) bj/mp

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