Bundesrat - Füller zum Sicherheitsbericht: 100.000 Delikte weniger gegenüber 2004

Zweithöchste Aufklärungsquote in zehn Jahren

Wien (OTS/SK) - In seiner heutigen Rede im Bundesrat hat der stv. Fraktionsvorsitzende der SPÖ-Bundesratsfraktion, Christian Füller, lobende Worte für die Ergebnisse des Sicherheitsberichts 2013, der den Kurs der Bundesregierung als wirksam bestätigt gefunden. Die absolute Anzahl an Verbrechen ist in Österreich zurückgegangen. "Gab es im Jahr 2004 noch 640.000 Anzeigen, waren es 2013 nur etwa 540.000 Anzeigen. Das ist eine Reduktion um 100.000 Delikte und überaus positiv. Dazu kommt, dass wir für 2013 die zweithöchste Aufklärungsquote in zehn Jahren vorweisen können. Das ist eine großartige Leistung und ein Umstand der unseren Polizistinnen und Polizisten zu verdanken ist", hält Füller fest. ****

Wesentlich für eine Reduktion von Verbrechen ist Präventionsarbeit, diese liege "in einer guten Sozialpolitik und einer qualitativ hochwertigen Bildungspolitik. Sie machen das Land sicherer". Vorbildlich sei für Füller auch, dass 2013 38.000 Beratungen im Bereich Kriminalprävention durchgeführt und daraus resultierend 385.000 Menschen erreicht wurden. Dazu zählen Vortragsabende mit ExekutivbeamtInnen in Gemeinden oder speziell an Schulen.

Ausreichend Personal und deren gute Ausrüstung sind laut Füller die Voraussetzung, damit sich die Statistik in diese Richtung weiterentwickelt: "Während der Bund seit 1997 40.000 BeamtInnen abgebaut hat, wurden die Planstellen für die Polizei in den letzten Jahren erhöht."

Als erfreulich bewertet Füller die Sicherheitslage in der Obersteiermark West, also den Bezirken Murau und Murtal. "Bei Vergehen gegen fremdes Eigentum konnte im Bezirk Murtal ein Rückgang um 15,8 und in Murau um 9,8 Prozent verzeichnet werden." Bei Vergehen und Straftaten gegen Leib und Leben ist der Rückgang im Bezirk Murtal um fast 20 Prozent beträchtlich. (Schluss) bj/kg/mp

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