WKÖ-Klacska begrüßt wesentliche Erleichterungen für Verkehrswirtschaft

Verkehrsausschuss beschließt Reduktion der Verwaltungslasten bei Tachographen und Ausnahmen vom Wochenend- und Nachtfahrfahrverbot

Wien (OTS/PWK786) - "Wir freuen uns über die gestrige Beschlussfassung im Verkehrsausschuss, die von fast allen Parteien mitgetragen wurde. Das zeigt, dass eine breite Unterstützung für die Anliegen der österreichischen Verkehrswirtschaft besteht", so Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Derzeit müssen Unternehmen für Ausnahmen vom Wochenend- und Nachtfahrfahrverbot bis zu 9 Bescheide beantragen und auch entsprechend Verwaltungsgebühren entrichten, wenn die Fahrt über zwei oder mehrere Bundesländer gehen soll. Nach der gestern beschlossenen Änderung der Straßenverkehrsordnung muss künftig nicht mehr in jedem Bundesland gesondert eine Ausnahmegenehmigung beantragt werden. Stattdessen soll ein Antrag bei jener Landesregierung reichen, in deren Wirkungsbereich die Fahrt beginnt. Klacska: "Die neue Regelung bringt unseren Betrieben nicht nur administrative Erleichterungen, sondern auch erhebliche Kostenersparnisse".

Erleichterungen für Omnibusse

Auch für Omnibusse im Ortslinienverkehr hat der Verkehrsausschuss gestern wesentliche Erleichterungen beschlossen. Befristete Erleichterungen für den Ortslinienverkehr wurden verlängert und teilweise in unbefristetes Dauerrecht übernommen. So soll künftig die manuelle Nachtragspflicht am Tachographen von Tätigkeiten bei Fahrerwechsel bis 2020 entfallen. Auch Mitführverpflichtungen von Formularen und Schaublättern werden reduziert. Oberleitungsbusse sollen aus praktischen Erwägungen von der Verpflichtung zur Mitführung eines Kontrollgeräts ausgenommen werden.
"Dies garantiert einen reibungsloseren Betrieb des öffentlichen Verkehrs", erläutert Klacska. "Mit den beschlossenen Änderungen wird der von den Fahrgästen gewünschten Taktverdichtung und Einhaltung des Fahrplans Rechnung getragen."

Der Branchensprecher appelliert an die politischen Entscheidungsträger, die endgültige Beschlussfassung und Umsetzung möglichst bald durchzuführen, damit die Entlastungen so rasch wie möglich greifen. "Diese Punkte sind wichtig - große Würfe stehen jedoch noch aus", betont Klacska und verweist auf die längst überfällige Abschaffung des generellen Nacht-60ers für Lkw auf Autobahnen und Schnellstraßen sowie die Forderung der Bundessparte nach einer Möglichkeit, vorübergehend Lkw-Anhänger ohne Zugfahrzeug abzustellen. (PM)

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