Versicherungsbranche im digitalen Wandel

Wien/Linz (OTS) - Ein lebhaftes Bild der Versicherungslandschaft zeigt die aktuelle KPMG Studie "Transforming Insurance". Dabei wurden weltweit die führenden Versicherungsunternehmen hinsichtlich ihrer Ziele und Fortschritte befragt.
Digitalen Herausforderungen zu begegnen wird immer wichtiger. Die Studie zeigt klar den Wunsch der Versicherungsnehmer nach einem veränderten Angebot. Die Anzahl jener Teilnehmer, welche planen, in den nächsten drei Jahren Digitaltechnologien zur Erschließung neuer Märkte zu nutzen, stieg um 108 Prozent an. Die Befragten, die dadurch neue Produkte oder Dienstleistungen anbieten wollen, erhöhten sich um 43 Prozent. Um rund 70 Prozent stieg der Anteil jener, die beabsichtigen, digitale Anwendungen zur Optimierung ihrer Vertriebsnetzwerke einzusetzen.
"Geschäftsmodelle im Versicherungsbereich müssen immer mehr den Anforderungen digitaler Technologien gerecht werden. Den Zuständigen fällt es jedoch schwer passende Strategien zu entwickeln, um mit dem Wandel Schritt zu halten", hält Alexander Lippner, Partner bei KPMG Österreich, fest.
Viele Versicherungsunternehmen konzentrieren sich auf Produkte und Kanäle, die auf alten Systemen beruhen. Dabei führt gerade der Einsatz digitaler Technologien zu einer verbesserten Befriedigung der Kundenbedürfnisse. Hier bedarf es neben einem digitalen Wandel vor allem auch Veränderungen hinsichtlich der Unternehmenskultur. Darüber hinaus sehen Versicherungsexperten auch rechtliche Hürden. Zwei Drittel der Befragten gaben an, dass die Gesetzeslage den Einsatz neuer Kanäle nicht begünstigt. Darüber hinaus erweist sich auch die Kompatibilität alter und neuer Systeme als eine Herausforderung, wie 35 Prozent feststellten. Rund ein Drittel sieht als größtes Hindernis bei der Datenanalyse den Zugang zu zuverlässigen Quellen.
Um sich als Versicherungsunternehmen einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, ist es notwendig sich den digitalen Herausforderungen zu stellen und die Organisationsstruktur grundlegend zu überarbeiten. "Versicherer dürfen ihre Augen vor Trends nicht verschließen, um Gefahren und Chancen zu erkennen und maßgeschneiderte Lösungen für ihre Kunden abzuleiten. Innovation ist zwar immer mit Risiko verbunden, in diesem Fall jedoch nötig, um den Ansprüchen des Marktes gerecht zu werden", rät KPMG-Experte Alexander Lippner.
Ein Pressefoto sowie die Studie finden Sie unter: www.kpmg.at/presse

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