Dringliche - Stronach/Nachbaur: Islamistische Gefahr nicht unterschätzen - Null Toleranz für Intoleranz

Totalitäre Tendenzen dürfen Freiheit und Demokratie nicht gefährden

Wien (OTS) - In ihrem Debattenbeitrag zur Dringlichen warnte Team Stronach Klubobfrau Kathrin Nachbaur, der IS-Terrorismus sei das Brutalste und Gewalttätigste, das die Welt seit den nationalsozialistischen und kommunistischen Gräueltaten gesehen habe. Der radikale Islamismus ist zu einer weltweiten Bedrohung geworden. Auch die Sicherheit Österreichs sei gefährdet. "Wenn es um unsere Freiheit und Demokratie geht, darf es kein Wenn und Aber und keine Kompromisse geben", so Nachbaur.

Immer mehr Jugendliche sympathisieren mit dem Islamischen Staat - in Großbritannien ist es bereits jeder siebente. Islamismus ist mittlerweile ein popkulturelles Jugendphänomen, das auch in Österreich immer mehr Anhänger findet, erinnerte die Team Stronach Klubobfrau. 150 Jugendliche sind bisher aus Österreich in den Jihad gezogen - ein europaweiter Spitzenwert. "Radikale und extremistische Entwicklungen dürfen nicht toleriert werden. Multi-Kulti kann was Schönes sein, jedoch dürfen wir unsere Werte nicht verraten. Wer in einer Demokratie schläft, wacht in einer Diktatur auf. Toleranz bedeutet nicht, Intoleranz zu akzeptieren.", so Nachbaur.

Die Österreicher haben traditionell ein sehr großes Herz, wenn es darauf ankommt, Menschen in Krisensituationen zu helfen. Allerdings sei eine gerechte Aufteilung der Flüchtlinge innerhalb der EU notwendig, damit man die Betroffenen unterstützen kann und gleichzeitig das eigene Land nicht außer Balance bringt: "Wir fordern eine fixe Verteilung nach Bevölkerungsgröße und Wirtschaftskraft. Auch das Dublin-Abkommen muss zur Anwendung kommen. Viele der Flüchtlinge sollten gar nicht in Österreich sein!"

Eine Lösung der Flüchtlingsproblematik sei aber nur möglich, "wenn die Lebensverhältnisse in den Herkunftsländern verbessert werden -das ist Aufgabe der betroffenen Regierungen", erklärte Nachbaur. Österreich könne aber Hilfe zur Selbsthilfe und Friedensvermittlungen anbieten.

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