FP-Herzog: Ein klares Nein zur Privatisierung von Wiener Gemeindebauten!

Der Verkauf von Wohnungen an derzeitige Mieter wäre für diese ein ganz gefährliches Abenteuer

Wien (OTS/fpd) - Nachdem sich die Stadt Wien unter Bürgermeister Michael Häupl völlig von der Errichtung von Gemeindewohnungen verabschiedet hat, sind die Bauten in der Regel alt. "Und damit natürlich vielfach dringend sanierungsbedürftig", erklärt Wiens FPÖ-Landtagspräsident Johann Herzog. Nicht zuletzt deshalb erteilt er der von der Wiener ÖVP schon wiederholt geforderten Privatisierung der Gemeindebauten eine klare Absage: "Für die Mieter, die nach der ÖVP-Vorstellung die Wohnungen käuflich erwerben sollen, wäre das ein ganz gefährliches Abenteuer, weil die Folgekosten einfach nicht kalkulierbar sind. Einen Durchschnittsverdiener könnten teure Sanierungsarbeiten unter Umständen sogar in den finanziellen Ruin treiben!"

Aber auch dem weiteren von der ÖVP immer wieder ins Spiel gebrachten Vorschlag, immer wieder die Einkommen der Gemeindebau-Bewohner zu überprüfen und beim Überschreiten einer bestimmten Summe die Mieten anzuheben oder sie sogar aus ihren Wohnungen zu werfen, lehnt Herzog ab: "Es kann doch nicht angehen, dass sich Gemeindebau-Mieter gleichsam vor einer Gehaltserhöhung fürchten müssen, weil sie in diesem Fall dann ihre Wohnung verlieren. Insgesamt kann ich nur festhalten, dass die ÖVP mit ihren regelmäßigen, aber trotzdem offenbar unüberlegten Vorstößen in Sachen Wohnen für große Verunsicherung bei den Mietern von Gemeindewohnungen sorgt." (Schluss)

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