Heiser-Fischer: Schlamassel bei der Umfahrung von Maissau darf sich bei Zwettl nicht wiederhole

Kritik vom Team Stronach NÖ an PPP-Finanzierungen schon im Mai vorgebracht

St. Pölten (OTS) - "Die Kritik des Landesrechnungshofes an der Umfahrung von Maissau bringt hoffentlich einige Politiker in NÖ zum Umdenken was PPP Finanzierungen betrifft. So ein Schlamassel darf sich nicht noch einmal wiederholen", fordert heute die Landesobfrau des Team Stronach für NÖ, Renate Heiser-Fischer und verlangt deshalb, dass die Finanzierung der geplanten Umfahrung von Zwettl neu angedacht wird.

Heiser-Fischer verweist darauf, dass der Landtagsabgeordnete des Team Stronach und ehemalige Prüfer des Bundesrechnungshofes, Dr. Walter Laki, heuer bereits im Mai vor dieser Finanzierung für die Umfahrung Zwettl gewarnt hat. Wörtlich sagte Laki damals: "Es besteht der dringende Verdacht, dass das von Landesrat Sobotka vorgeschlagene Finanzierungsmodell der Wirtschaftlichkeit, Zweckmäßigkeit und Sparsamkeit widerspricht. Die PPP Finanzierung kommt um 30 Millionen Euro teurer kommt, als eine "konservativen Finanzierung" mittels einer Bundesanleihe. Das PPP Modell kostet über die gesamte Laufzeit ca. 173 Millionen!"

"Wenn nach der Kritik des Landesrechnungshofes bezüglich Maissau und der Kritik des langjährigen Rechnungshofprüfers Laki bei der Umfahrung von Zwettl nicht die Notbremse gezogen wird, stellt sich die Frage, wer davon profitiert, der Steuerzahler ganz bestimmt nicht," hinterfragt Heiser-Fischer die Beweggründe der verantwortlichen Politiker diese Finanzierungsform zu wählen.

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