GPA-djp-Fetik: 6. Urlaubswoche ist eine Frage der Gleichstellung

Urlaubsrecht muss die Bedürfnissen von flexiblen ArbeitnehmerInnen berücksichtigen

Wien (OTS/ÖGB) - "Herr Kapsch weiß ganz genau, dass es die sechste Urlaubswoche bereits jetzt gibt, nämlich beispielsweise für Beschäftigte in der Privatwirtschaft nach 25 Jahren Betriebszugehörigkeit oder für Beschäftigte im Öffentlichen Dienst ab dem 43. Lebensjahr. Unsere Forderung, die sechste Urlaubswoche für mehr ArbeitnehmerInnen erlebbar zu machen, ist also kein Nonsens, sondern eine Frage von längst fälliger Gleichstellung und Fairness", kommentiert Ilse Fetik, Frauenvorsitzende und stv. Vorsitzende der GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) aktuelle Aussagen des IV-Präsidenten.++++
Die leichtere Erreichbarkeit der sechsten Urlaubswoche wäre nicht nur in den von Frauen dominierten Branchen wie dem Handel oder der Gesundheits- und Sozialwirtschaft eine enorme Verbesserung, von der auch die Arbeitgeber profitieren würden, so Fetik abschließend: "Je mehr Erholung und Regeneration, desto höher die Motivation. Gesunde Beschäftigte sind produktiver als ihre kranken KollegInnen, sie entlasten also auch die Sozialversicherung. Es wäre also hoch an der Zeit, das Urlaubsrecht so zu ändern, dass es den Bedürfnissen von flexiblen ArbeitnehmerInnen in der heutigen Zeit entspricht!"

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