AK Kaske: Es geht um eine Senkung der Lohn- und Einkommensteuer und nicht um Klientelpolitik!

Diese Steuerreform muss den ArbeitnehmerInnen zugutekommen

Wien (OTS) - Verwundert zeigt sich AK Präsident Rudi Kaske über die heute in Medien erschienenen Aussagen von Finanzminister Hans Jörg Schelling, wonach die Wirtschaft und Familien eineinhalb Milliarden Euro der fünf Milliarden Euro Gesamtentlastung erhalten sollen. Kaske: "Das ist für uns völlig unakzeptabel und ist eine Verkennung der wahren Bedürfnisse in diesem Land." Zudem profitiert die Wirtschaft ohnehin in Form der Belebung des Konsums.

"Das hat nichts mit einer Tarifentlastung zu tun, sondern ist reine Klientelpolitik", kommentiert Kaske die Aussagen des Finanzministers. Bei dieser Steuerreform muss es um die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gehen, die einen großen Teil der Steuerlast tragen. Sie müssen endlich entlastet werden - zumal auch der Konjunkturmotor ins Stocken gerät. Kaske: "Wenn den Menschen wieder mehr Geld im Börsel bleibt, können sie auch mehr konsumieren. Und gerade jetzt ist es wichtiger denn je, den privaten Konsum als Stütze der Konjunktur anzukurbeln."

Zudem weist der AK Präsident darauf hin, dass diese Konsumbelebung ohnehin in der Folge der Wirtschaft zugutekommt. Und zu den Familien:
Diese hätten erst kürzlich mit der Erhöhung der Familienbeihilfe eine finanzielle Stütze erhalten. Außerdem wäre es wesentlich vernünftiger, die ineffiziente Familienförderung zu durchforsten sowie gute und ausreichend Sachleistungen wie Betreuungsplätze zu Verfügung zu stellen. Kaske: "Damit wäre den Familien mehr geholfen."

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