Karlheinz Töchterle begrüßt Reformbemühungen betreffend Rot-Weiß-Rot Karte

ÖVP-Wissenschaftssprecher unterstützt neuerlichen Vorstoß durch Vizekanzler Mitterlehner, Außenminister Kurz, uniko-Präsidenten Schmidinger und WKÖ

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Internationalität und Mobilität sind in Wissenschaft und Forschung unabdingbar, brauchen aber auch entsprechende Rahmenbedingungen", so ÖVP-Wissenschafts- und Forschungssprecher Dr. Karlheinz Töchterle anlässlich der heute stattfindenden Tagung "Brain drain - Brain gain?", bei der in den Räumlichkeiten der Wirtschaftskammer über "Potenziale von internationalen Studierenden für Wirtschaft und Wissenschaft" diskutiert wird. Töchterle begrüßt daher den neuerlichen Vorstoß betreffend der Weiterentwicklung der Rot-Weiß-Rot Karte, der von Vizekanzler Mitterlehner, Außenminister Kurz, uniko-Präsident Schmidinger und WKÖ-Präsident Leitl unternommen wird.

"Wenn wir jungen Menschen aus Drittstaaten ihr Studium in Österreich ermöglichen und finanzieren, müssen wir auch die Weichen für einen entsprechenden Einstieg in den Arbeitsmarkt stellen. Alles andere ist weder im Sinne dieser jungen, gut qualifizierten Menschen noch des heimischen Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes", so Töchterle. Ebenso begrüßt er die angekündigte Ausweitung des Informations- und Beratungsangebots für internationale Studienabsolventen.

Das Wissenschaftsministerium hatte sich für eine Ausweitung der Rot-Weiß-Rot Karte auf Bachelor-Absolventen bereits in der damaligen Begutachtungsphase ausgesprochen, wäre es doch auch im Interesse des heimischen Standortes, blieben hoch qualifizierte Fachkräfte im Land. Ein entsprechender Reformschritt wäre zudem ein gezieltes Signal, um die Wertschätzung und Anerkennung für Bachelor-Abschlüsse zu steigern. "Es handelt sich um einen vollwertigen Studienabschluss, der dementsprechend auch am Arbeitsmarkt ausreichend anerkannt sein muss."

Generell sieht Töchterle im viel gescholtenen "Brain drain" auch "einen Beleg für die Attraktivität heimischer Forscher. Sie sind mit ihrer fundierten Ausbildung an ausländischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen gefragt und agieren auch als Botschafter des heimischen Wissenschafts- und Forschungsstandortes." Als Beispiel nannte Töchterle die Philologie an der Universität Innsbruck, wo er selbst seit Jahrzehnten in verschiedenen Funktionen aktiv ist: Binnen weniger Jahre erhielt kürzlich bereits der dritte Innsbrucker Latinist einen Ruf an eine renommierte ausländische Universität. (Schluss)

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