FPÖ-Deimek: Nein zu Asylquartieren im ehemaligen Stift Steyr-Gleink!

Drei Asylantenquartiere sind mehr als genug

Wien (OTS) - Im ehemaligen Stift Steyr-Gleink sollen 25 Asylwerber untergebracht werden - dieses Vorhaben lehnt der Steyrer FPÖ-NAbg. Gerhard Deimek ab: "Die Flüchtlingspolitik des Bundes und der Länder ist gescheitert. Dieses Konzept kann nicht jetzt auch noch in Steyr etabliert werden. Drei Asylantenquartiere sind mehr als genug, vier sind zu viel."

Ein viertes Asylantenquartier in Steyr sei inakzeptabel. "Wir haben unseren Beitrag bereits geleistet",betont Deimek. Das Los vieler Menschen im Nahen Osten sei sehr schwer, aber Österreich könne kein "Welt-Asylheim" sein. "Warum werden die Flüchtlinge nicht in sicheren Drittstaaten untergebracht?", fordert Deimek ein Umdenken. "Humanitäre Hilfe ist etwas anderes als Massenzuwanderung. Wenn wir nicht rechtzeitig gegenlenken, dann haben wir in Steyr bald Zustände wie in Linz oder Wien - und das kann niemand wollen", betont Deimek.

"Bei allem gebotene Respekt sei es mir erlaubt, die Argumente unseres Herrn Bischofs kritisch zu betrachten. Er spricht von einem Zeichen der Solidarität mit Asylwerbern. Aber wo bleibt die Solidarität mit den Österreicherinnen und Österreichern?", erinnert Deimek daran, dass in jenen Räumlichkeiten, die jetzt Asylwerbern zur Verfügung gestellt werden sollen, Einrichtungen zur Betreuung von Österreichern untergebracht waren. "Nächstenliebe schließt für uns Freiheitliche Österreicher mit ein. Andere scheinen sie als reine Fremdenliebe zu definieren", kritisiert Deimek.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
Tel.: 01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at

http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0003