FP-Gudenus: Jugendliche müssen vor islamistischer Radikalisierung bewahrt werden

Für Rückkehrer aus dem heiligen Krieg ist in Österreich kein Platz!

Wien (OTS/fpd) - Die islamistische Radikalisierung von Jugendlichen in Wien wird offenbar endlich als ernste Gefahr erkannt, der unbedingt etwas entgegenzusetzen ist. Verfassungsschützer und Islam-Forscher Ednan Aslan haben vor 150 Schuldirektoren erklärt, wie man eine Radikalisierung unter Jugendlichen erkennen kann, was eindeutige Warnsignale sind und wie man dem Problem begegnet. "150 junge Menschen, mittlerweile dürfte die Zahl vermutlich angestiegen sein, die nach Syrien in den heiligen Krieg gereist sind, sprechen eine deutliche Sprache. Man darf die Gefahr, die von islamistischen Hasspredigern ausgeht, nicht länger unterschätzen", so der freiheitliche Klubobmann im Wiener Rathaus, Mag. Johann Gudenus. Gleichzeitig befürwortet er die Sensibilisierung an österreichischen Schulen für dieses Thema. Parallel dazu hält der stellvertretende Bundesparteiobmann der FPÖ fest, wie wichtig es sei, auch den Unterricht in muslimischen Privatschulen kontrollieren zu können, um Hasspredigten und den Aufruf, in den heiligen Krieg zu ziehen, sofort unterbinden zu können.

Doch auch die Gefahr innerhalb Österreichs und hier natürlich speziell im Ballungsraum Wien ist nicht zu unterschätzen, wie der Fall des 14-jährigen St. Pöltners gezeigt hat, der eine Bombe in einer Menschengruppe zünden wollte. "Die Terrorgefahr wurde durch radikal-islamistische Gruppen auch nach Österreich gebracht. Nun muss man mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen ankämpfen", sagt Gudenus, der gleichzeitig ein Einreiseverbot sowie keine Chance auf Asyl für ehemalige Dschihadisten fordert. (Schluss)

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