Murnberger inszeniert siebente Staffel der ORF-Erfolgsserie "Vier Frauen und ein Todesfall"

Außerdem: Neue Folgen mit Neuhauser, Stein, Kren und Poel ab 9. Dezember in ORF eins

Wien (OTS) - Wenn die Dorfidylle wieder einmal zu idyllisch wird, dann hilft nur eines: Mordsstimmung. Und die herrscht derzeit wieder in der Mondseeregion, wo die Dreharbeiten zur siebenten Staffel der ORF-Erfolgsserie "Vier Frauen und ein Todesfall" in den Endspurt gehen. Ein aufgelassenes Postamt wurde gestern, am Dienstag, dem 4. November 2014, erneut zur Polizeiwache. Zwischen Zeugen und Verdächtigen fanden sich dort Adele Neuhauser, Miriam Stein, Brigitte Kren und Martina Poel wieder, um den Todesfall der Teilnehmerin einer Großdemonstration zu aufklären.

Neben dem illustren Krimi-Quartett stehen für die sechs Folgen der siebenten Staffel, die bis zum 13. November gedreht wird, u. a. auch wieder Michael Ostrowski, Angelika Richter, Georges Kern, Charly Rabanser, Gerhard Greiner und Brigitte Jaufenthaler vor der Kamera. Regie führt erneut Wolfgang Murnberger. Für die Drehbücher zeichnen wieder Uli Brée und Rupert Henning verantwortlich (nach Ideen-Vorlagen von Wolf Haas und Annemarie Mitterhofer). Schauplatz der ORF-Serie ist erneut Ilm, ein fiktives Dorf in den Alpen. Die reale Kulisse dafür bieten die Ferienregion Mondsee und Faistenau im Grenzgebiet zwischen Oberösterreich und Salzburg.

14 neue Fälle für die "Vier Frauen": Start der Staffeln sechs und sieben

Doch noch bevor sich die "Vier Frauen" mit der siebenten Staffel in die heimischen Wohnzimmer begeben, stehen ab 9. Dezember (jeweils Dienstag, um 21.05 Uhr in ORF eins) die acht im Frühjahr 2013 gedrehten Folgen der sechsten Staffel auf dem Programm: Was nicht ausgetrunken wird, wird weggeschüttet - so lautet die Devise für die Einwohner/innen von Ilm, denn der beliebte Dorfwirt Salchegger (Charly Rabanser) sperrt zu und geht in Pension. Heillos betrunken torkeln schließlich die Gäste zu später Stunde auf die Straße, wo ein unbeleuchtetes Fahrzeug in die Gruppe rast und der Lenker anschließend Fahrerflucht begeht. Bei dem Unglück kommen drei beliebte Dorfbewohner ums Leben. Einige sind verletzt - und alle schwer traumatisiert. Als im nahen See der Polizeiwagen von Postenkommandant Paulmichl (Raimund Wallisch) gefunden und geborgen wird, sich rasch als das Unfallauto entpuppt und man in dessen Kofferraum auch noch ein menschliches Gerippe findet, stehen die "Vier Frauen" vor einer ganzen Reihe von Rätseln - die sie in unglaubliche Tiefen der Ilmer Volksseele tauchen lässt. Regie bei diesen Rätseln führten Wolfgang Murnberger und Sabine Derflinger.

Adele Neuhauser: "Ich bin total verliebt in Julie Zirbner, weil sie so eine verrückte Nudel ist"

Ob am "Tatort" oder in Ilm - Publikumsliebling Adele Neuhauser ist aus der österreichischen Krimilandschaft nicht mehr wegzudenken: "Das ist auch das Schöne daran. Wann hat man als Schauspieler schon diese Gelegenheit, ein so extremes Spektrum abdecken zu dürfen? Ich liebe Bibi Fellner, aber ich bin total verliebt in Julie Zirbner, weil sie so eine verrückte Nudel ist. Was sich die Autoren für das ganze Biotop Dorf Ilm immer wieder einfallen lassen - da bekommt man schon beim Lesen so eine große Lust auf die Dreharbeiten. Bei so vielen Wendungen, wie meine Figur schon erleben durfte, hätte ich nie gedacht, dass sie das überhaupt überleben kann. Aber nein, es ist nie einen Tick zu viel, es geht sich alles immer noch aus, und das ist auch die Qualität an dieser Serie: Diese Skurrilität und Absurdität, aber mit diesem Hintergrund, dass man genau in die Wunden hineinbohrt, die Figuren dabei aber alle liebenswert bleiben. Die "Vier Frauen" sind alle verrückt, haben mehrere Schrauben locker, aber sind trotz ihrer Frechheiten liebenswert und charmant in ihrem Wahnsinn."

Miriam Stein: "Alles ist ein großes Chaos"

"Pippa" Miriam Stein, die jüngste der "Vier Frauen", die für das ORF/ZDF-Weltkriegsdrama "Unsere Mütter, unsere Väter" für den Internationalen Emmy nominiert ist, über die Serie: "Pippa und Julie haben ja immer ihre Reibereien, aber das ist das natürliche Mutter-Tochter-Geplänkel, das man so hat. Es macht Spaß, dass beide solche Alpha-Weibchen sind und jede ihre Position sucht. Und ich hoffe, dass das und die Dorfgeschichten wichtiger sind als die Frage, wer der Mörder war. Denn das ist auch für die Dorfbewohner nebensächlich. Julie will ihre Morde aufklären, wir wollen eine Gaudi haben, die Männer wollen uns dreinpfuschen, alles ist ein großes Chaos - und das macht den Charme der Serie aus. Und zum Schluss kommt manchmal sogar Ordnung rein."

Brigitte Kren: Von der "schnoddrigen Zynikerin" zur "liebevollen" Mary

Brigitte Kren über die Entwicklung ihrer Rolle "Mary": "Angefangen habe ich als schnoddrige Zynikerin, und jetzt bin ich liebevoller und weicher geworden und kämpfe sogar um meinen Mann. Das wäre anfangs nicht möglich gewesen. "Und je besser der Text ist, umso eher kann man sich die Rolle zu eigen und auch daraus was machen. Das freut mich sehr."

Wolfgang Murnberger über die Dreharbeiten im fiktiven Dorf Ilm

Abgesehen von den "Vier Frauen" spielt natürlich auch die Landschaft eine Hauptrolle: "Die Landschaft hier ist sehr schön, aber wir zittern immer wieder aufgrund des Wetters, weil wir oft von Regen, Kälte und Hitze überrascht werden. Und für die Bewohner hier muss es schon ein bisschen eigenartig sein, weil dieses Dorf Ilm aus ein paar Dörfern - Oberhofen, Zell am Moos, Mondsee - zusammengemischt ist. Die wundern sich manchmal schon, dass sie zu Fuß nur um die Ecke gehen müssen und dann schon zehn Kilometer weiter sind."

Mehr zu den Folgeninhalten ist online unter http://presse.ORF.at abrufbar.

"Vier Frauen und ein Todesfall" ist eine HD-Produktion des ORF, hergestellt von DOR Film Produktion, mit Unterstützung des Landes Oberösterreich.

"Vier Frauen und ein Todesfall" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand und auch als Live-Stream abrufbar.

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