FP-Matiasek: Alleebäume Hernals - weitere Husch-Pfusch-Aktionen

MA 42 verweigert Gespräch im Umweltausschuss

Wien (OTS/fpd) - Es ist unfassbar, wie unprofessionell und unverantwortlich seit Jahren mit den Alleebäumen in Hernals umgegangen wird, ist FPÖ-Bezirksobfrau Stadträtin Veronika Matiasek anlässlich der letzten Baumpflanzungen entsetzt. Mangelnde Pflege, wie regelmäßiger und richtiger Baumschnitt, keine Bewässerung in den ersten Hitzephasen des Jahres und keinerlei Maßnahmen zur Bodenpflege hätten neben all den unvermeidbaren Stressfaktoren, denen Bäume in einer Großstadt ausgesetzt sind, dazu beigetragen, dass in den vergangenen Jahren ein Baum nach dem anderen kaputt gegangen sei, berichtet Matiasek.

Seitens der Verantwortlichen wurde lapidar von "natürlicher" Kronenvergreisung gesprochen, tatsächlich handle es sich bei den kranken Bäumen aber zu 50% um Nachpflanzungen der letzten drei Jahre, so Matiasek, die weiter meint, dass die zuständige Magistratsabteilung 42 hier nicht nur durch eine falsche Einschätzung der Situation glänze, indem sie behaupte über 90% der Bäume wären "gesund", sie verweigere auch den Dialog mit den Bezirksmandataren und habe bereits zweimal die Einladung in den Hernalser Umweltausschuss ignoriert, ist Matiasek empört.

Nun hätten Nachpflanzungen im größeren Stil stattgefunden. "Statt die Möglichkeiten zu nützen, das durch Streumittel kontaminierte Erdreich auszutauschen, wurden und werden, husch-pfusch, die neuen Bäume in die Löcher der gefällten Vorgänger gesetzt und ein großer Teil des alten Erdreiches wird wiederverwendet. Dabei ist gerade dort, wo es kaum eine bauliche Barriere zur Fahrbahn gibt, der Boden geradezu durchtränkt mit der Salzlösung, die nachweislich zu einer massiven Belastung der Bäume und ihres Stoffwechsels führt", kritisiert Matiasek die Vorgangsweise der Verantwortlichen. Darüber hinaus wären die Bäume an vielen Stellen zu eng gesetzt, was eine weitere Belastung bedeute. Der starke Pilzbefall, der an vielen gefällten Bäumen deutlich sichtbar war, habe klar gezeigt, dass es hier nicht um natürliche Alterungsprozesse der Bäume ginge, sondern, dass es dringend notwendig sei, endlich Standortverbesserungen wie eine optimale Bodenbereitung, eine überlegte Auswahl stressresistenter Baumarten und eine regelmäßige Pflege durchzuführen.

Die rot-grüne Methode "Baum raus, Baum rein - und fertig, zahlen wird s der Steuerzahler!" sei jedenfalls verantwortungslos und daher sofort einzustellen, schließt Matiasek. (Schluss)paw

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