High-Tech Schmerzmedizin: Patienten profitieren von MRT-tauglichen Neurostimulations-Systemen

Österreichische Schmerzgesellschaft informiert im Rahmen der 14. Österreichischen Schmerzwochen zu einer breiten Palette von schmerzmedizinischen Themen

Wien (OTS) - "Neurostimulations-Systeme, die Patienten mit chronischen Schmerzen die Option einer MRT-Untersuchung ermöglichen, stellen einen wichtigen Fortschritt bei der Betreuung dar", so Univ.-Prof. Dr. Hans-Georg Kress (MedUni/AKH Wien) anlässlich der 14. Österreichischen Schmerzwochen. Dort kommt bereits das innovative Neurostimulations-System (SureScan) mit speziell entwickelten Elektroden, die im MRT die Gefahr der Hitzeentwicklung an den Elektroden reduzieren, zur Anwendung. Prof. Kress: "Damit sind Patienten mit chronischen Schmerzen, die ein Neurostimulations-Gerät implantiert haben, nicht mehr von Ganzkörper-MRT-Scans ausgeschlossen."

Die Neurostimulation (Spinal Cord Stimulation, SCS) wird vor allem bei chronischen, medikamentös nicht beherrschbaren Nervenschmerzen an Rumpf und/oder Gliedmaßen eingesetzt. Der bei der SCS eingesetzte Neurostimulator ist ein kleines Implantat, das in die Bauchwand oder über dem Gesäßmuskel implantiert wird und über unter der Haut verlegte Elektroden feine Impulse in den Epiduralraum nahe dem Rückenmark abgibt. Dadurch wird eine elektrische Modulation der Neurone im Hinterhorn und in den Hinterstrangbahnen des Rückenmarks bewirkt, es verändern sich die an das Gehirn geleiteten Schmerzsignale und neuropathische Schmerzen zum Beispiel im Bein- und Rückenbereich werden gelindert.

Weil bei MRT-Untersuchungen sehr starke Magnetfelder und Radiofrequenzimpulse für die Bilderstellung verwendet werden, durften früher bei Patienten mit implantiertem SCS-Gerät keine Ganzkörper-MRT-Scans durchgeführt werden. MRT-Untersuchungen spielen auch in der Schmerzmedizin bei der Diagnoseerstellung zahlreicher begleitender Erkrankungen, die für die schmerztherapeutische Therapieentscheidung bedeutsam sind, eine wichtige Rolle, etwa bei Schmerzsyndromen der Wirbelsäule.

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