Alles Wissenswerte über guten Honig

München (OTS) - Honig gilt als natürliche Alternative zum Zucker und manche Leckereien, wie Lebkuchen, schmecken ohne nur halb so gut. So wird es kaum verwundern, dass wir Deutschen zu den weltweit größten Honigliebhabern zählen, und Honig aus der Region bevorzugen. Das ist aber gar nicht so einfach, weiß TÜV SÜD- Lebensmittelexperte Dr. Andreas Daxenberger und erklärt, warum wir beim Kauf auf die Kennzeichnung achten sollten:

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In Deutschland wird weit mehr Honig konsumiert als produziert, d.h. 80% des Honigangebots stammt aus dem Ausland, aus Nicht-EU-Länder, aus EU-Ländern oder auch Nord- und Südamerika. Wenn der Verbraucher regionalen Honig bevorzugt, sollte er aufs Etikett schauen, denn die Herkunft des Honigs muss auf dem Etikett angegeben sein, oder er kann auch den Honig direkt vom Imker kaufen.

Schaut man auf die Vielfalt der Honigsorten und das große Farbspektrum fragt man sich, ob die Farbe etwas mit der Qualität zu tun hat:

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Die Farbe des Honigs sagt nichts über die Güte aus, die variiert nämlich nach der Sorte, z.B. ist Rapshonig fast weiß oder Sonnenblumenhonig eher dottergelb. Es kann passieren, dass der Honig beim Lagern kristallisiert. Das ist ein ganz natürlicher Vorgang, der früher oder später einsetzt.

Und der Honig kann durch sanftes Erwärmen von maximal 30Grad wieder verflüssigt werden. Wie lange hält er sich eigentlich?

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Aus Sicht der Lebensmittelhygiene hält sich der Honig nahezu unbegrenzt, bedingt durch den hohen Zuckeranteil. Jedoch bauen sich wertvolle Inhaltsstoffe auch bei optimalen Lagerbedingungen schrittweise immer mehr ab, sodass am besten der Honig bald verzehrt wird. Honig sollte immer kühl, dunkel und trocken aufbewahrt werden.

Das Naturprodukt Honig ist vielseitig einsetzbar. Es ist nicht nur Zuckerersatz, sondern wird auch als Hausmittel gegen Husten und Halsschmerzen eingesetzt oder als Pflegemittel für weiche Haut.

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