• 03.11.2014, 12:31:14
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AK: Mietennepp bei befristeten Mietverträgen

Mieten senken - Befristungen abschaffen

Utl.: Mieten senken - Befristungen abschaffen =

Wien (OTS) - "Weg mit den Befristungen", verlangt AK Präsident Rudi
Kaske. Aktuelle Zahlen der Statistik Austria belegen: Befristete
Mietverträge sind am teuersten. Auch AK Auswertungen von Inseraten
und AK Mietzins-Checks zeigen: Unrechtmäßige Aufschläge auf den
Hauptmietzins sind bei befristeten Mietwohnungen meist an der
Tagesordnung. "Der Mietennepp gehört abgestellt", sagt Kaske. "Für
junge Menschen und Familien wird ein Dach über den Kopf immer
schwerer leistbar."

Fast zwei von drei neu abgeschlossenen privaten Mietverträgen sind
befristet. Eine AK Auswertung von 150 Inseraten von befristeten
Wiener Altbauwohnungen im heurigen Frühjahr und ein Mietzins-Check
der AK vom Sommer zeigten: Die Aufschläge der VermieterInnen zum
Hauptmietzins sind saftig - Altbau-Mietwohnungen sind bis zu mehr als
drei Viertel teurer als erlaubt.

Eigentlich sollten befristete Mietverhältnisse billiger sein. Aber
den Abschlag für befristet vergebene Wohnungen von 25 Prozent, so wie
das im Mietrechtsgesetz vorgesehen ist, gibt es in der Praxis nicht.
Das stellte auch das Österreichische Institut für
Wirtschaftsforschung (Wifo) in einer von der AK beauftragten Studie
fest.

Die AK fordert eine Mietenbremse und ein Ende der Befristungen.
Konkret verlangt die AK:

+ Mieten senken: Die Mieten für private Altbau-Mietwohnungen müssen
klar begrenzt werden.

+ Weg mit den Befristungen: Sie sollen nur zulässig sein, wenn es
einen sachlich gerechtfertigten Grund gibt, etwa Eigenbedarf des
Vermieters.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AKW

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