Spindelberger: Leistungsausbau im Gesundheitssystem für alle ÖsterreicherInnen trotz Krise

Gesundheitsministerin Oberhauser beweist Haltung bei NichtraucherInnenschutz, detaillierte Ablaufpläne bei Ebola-Verdachtsfällen

Wien (OTS/SK) - "Wir haben es geschafft, die Leistungen im Gesundheitssystem für alle Versicherten auszubauen, und das trotz Krise", entgegnet SPÖ-Gesundheitssprecher Erwin Spindelberger den Vorwürfen der FPÖ-Gesundheitssprecherin. Von einer Zwei-Klassen-Medizin könne keine Rede sein. Mit der Gratis-Zahnspange, der Erweiterung des Kinderimpfprogrammes oder auch der gratis Hebammenberatung im Rahmen der Mutter-Kind-Pass-Untersuchung sind konkrete Erfolge für die österreichische Bevölkerung im Gesundheitssystem erwirkt worden. Das Einsparungspotential bei einer Zusammenlegung der Krankenkassen hält Spindelberger für gering: "Die Verwaltungskosten betragen etwa 2,5 Prozent. Es gibt hier also kaum ein Einsparungspotenzial." Spindelberger begrüßt die klare Haltung Oberhausers zum NichtraucherInnenschutz. "Wir haben eine klare Verantwortung gegenüber jenen, die in der Gastronomie arbeiten", betonte Spindelberger. Durch eine einheitliche Lösung für die gesamte Gastwirtschaft falle außerdem der Konkurrenzdruck weg. ****

Zum Thema der von Belakowitsch-Jenewein geforderten Gruppen- und Gemeinschaftspraxen erklärt Spindelberger: "Die FPÖ-Gesundheitssprecherin rennt bei uns offene Türen ein. Das Konzept zur Primärversorgung sieht vor, dass sich ein multiprofessionelles Team, dessen Kern Ärztinnen und Ärzte gemeinsam mit Kranken- und Pflegepersonal bilden, umfassend um die Betreuung und Versorgung der Patientinnen und Patienten kümmert. Im Speziellen werden dabei auch Randöffnungszeiten und kürzere Wartezeiten fokussiert." Das Konzept zur Primärversorgung ist bereits veröffentlicht und befindet sich derzeit in der Phase der Pilotierung.

Beim Thema Ebola betont Spindelberger: "Wir sind auf mögliche Verdachtsfälle gut vorbereitet und gleichzeitig sehr wachsam. Es gibt detaillierte Ablaufpläne, sollte es zu Verdachtsmomenten oder tatsächlichen Ebola-Fällen kommen." Auch zeige sich Österreich solidarisch: Das Gesundheitsministerium hilft derzeit bei der Rekrutierung weiterer erfahrener MitarbeiterInnen für Ebola-Regionen und es gab bereits Hilfsmaßnahmen seitens Österreich. "Wir haben bereits Schutzanzüge und Desinfektionsmittel nach West-Afrika geschickt", erklärte Spindelberger. (Schluss) tg

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