FPÖ-Belakowitsch-Jenewein: Gesundheitssystem wird schlechter

Zwei-Klassen-Medizin unter SPÖ-Ministern im Vormarsch

Wien (OTS) - "Unter SPÖ-Gesundheitsministern befindet sich die Zwei-Klassen-Medizin stark im Vormarsch", kommentierte die freiheitliche Gesundheitssprecherin und Vorsitzende des parlamentarischen Gesundheitsausschusses, NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch-Jenewein den Auftritt von Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser in der heutigen ORF-Pressestunde. "Ärztemangel, zu wenige Kassenverträge und die bevorstehende Arbeitszeitregelung für Ärzte werden die Versorgungsqualität für die Österreichischen Patienten nach unten korrigieren", warnte Belakowitsch-Jenewein.

Zwar moderiere Oberhauser die Probleme im Gesundheitssystem charmanter als ihr unbedarfter Vorgänger - Lösungen biete aber auch sie nicht an, so Belakowitsch-Jenewein. Alles laufe darauf hinaus, dass die optimale und zeitnahe medizinische Versorgung nur mehr für finanzstarke Patienten zugänglich sein werde, der einfache Zwangsbeitragszahler jedoch alleine gelassen werde, kritisierte Belakowitsch-Jenewein, die merkbare Resignation Oberhausers. "Dass sich ausgerechnet unter SPÖ-Gesundheitsministern die Zwei-Klassen-Medizin derartig manifestiert ist eine Ironie der Geschichte", so Belakowitsch-Jenewein.

"Die Krankenkassen sind kein Sparverein und Wahlärzte keine Lösung für die restriktive Vergabe von Kassenverträgen. Es ist höchste Zeit neue Modelle der Gruppen- und Gemeinschaftspraxen festzuschreiben, die auch der Realität standhalten. Dazu gehört auch die Möglichkeit für Ärzte Ärzte anstellen zu dürfen", erinnerte Belakowitsch-Jenewein an langjährige freiheitliche Forderungen. Auch eine Zusammenlegung der 22 Krankenversicherungsträger würde das System massiv entlasten und so Ressourcen für die medizinischen Behandlungen freispielen, zeigte Belakowitsch-Jenewein Alternativen zum bestehenden starren System auf.

Völlig daneben liege Oberhauser mit ihrer Raucher- und Ebola-Strategie. Während sie beim Rauchen auf Zwangsmaßnahmen und Verboten bestehe, setze sie bei Ebola auf Freiwilligkeit und Eigenverantwortung. "Das genaue Gegenteil wäre zielführender", betonte Belakowitsch-Jenewein.

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