Stöger: Treffen mit bulgarischer Verkehrsministerin

Gemeinsame Donauraumstrategie und Infrastrukturprojekte im Vordergrund der Gespräche

Wien/Sofia (OTS/bmvit) - Die Donau stand im Vordergrund der Gespräche zwischen dem österreichischen Verkehrsminister Alois Stöger und seiner bulgarischen Amtskollegin Nikolina Angelkova am Freitag in Sofia. "Als Internationale Wasserstraße verbindet die Donau Mitteleuropa mit den Wirtschaftsräumen in Westeuropa und der Schwarzmeer-Region und ist somit eine optimale Ergänzung der Verkehrsträger Schiene und Straße", betont Stöger im Rahmen des Gesprächs. Die Stärkung der Schifffahrt ist ein erklärtes verkehrspolitisches Ziel Österreichs und der Europäischen Union. Österreich verfolgt dieses Ziel durch den Nationalen Aktionsplan Donauschifffahrt und durch internationale Zusammenarbeit, etwa im Rahmen der Donauraumstrategie.

Mit einer schiffbaren Länge von 2.415 km ist die Donau eine der bedeutendsten Wasserstraßen Europas. In ihrem Einzugsgebiet leben rund 80 Mio. Menschen. Darum wurde auf Initiative von Österreich und Rumänien die Donauraumstrategie entwickelt, deren Ziel eine engere wirtschaftliche, politische, kulturelle und wissenschaftliche Kooperation aller Länder entlang der Donau ist. "Die Donau ist nicht nur ein Lebensraum von unschätzbarem Wert, sondern auch eine der umweltfreundlichsten Verkehrsachsen Europas", so Stöger, der Bulgarien für seinen wertvollen Beitrag zur besseren Erhaltung der Donau als internationale Wasserstraße dankte. Verkehrsministerin Angelkova sagte diesbezüglich weitere Bemühungen Bulgariens zu.

Ein weiteres Thema bei dem Gespräch waren bulgarische Infrastrukturprojekte. Verkehrsministerin Angelkova berichtete von großen Tunnel- und Brückenbauten, die Bulgarien auch mit Unterstützung österreichischer Firmen realisieren möchte. Ein weiteres Thema war die Einführung einer Lkw-Maut, bei der die Verkehrsministerin auf die Expertise der Asfinag zurückgreifen möchte. Diese sieht sie als "Vorbild für die Organisation des Straßenbaus und -erhalts", wie sie Stöger am Rande des Besuches in Bulgarien sagte. (Schluss)

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