100 Prozent Zustimmung für die „Pure Player“-Strategie der PORR

Wien (OTS) - Bei der a.o. Hauptversammlung der PORR AG am 29. Oktober stellte der Vorstand den Aktionärinnen und Aktionären die geplante Abspaltung des Immobiliensektors aus der PORR AG in eine eigenständige Gesellschaft, der PIAG AG (PORR Immobilien AG), vor. Die Zustimmung des Plenums fiel mit 100% ohne Gegenstimme oder Enthaltung eindrucksvoll aus. Erfreulich auch das Interesse der Aktionäre - 75% des Kapitals waren vor Ort vertreten, darunter wichtige Institutionelle Anleger aus den USA und UK.

PORR CEO Karl-Heinz Strauss: "Nach der Genehmigung durch den Aufsichtsrat ist die 100%ige Zustimmung unserer Aktionärinnen und Aktionäre zur geplanten Neuordnung der PORR ein klarer Vertrauensbeweis in unsere Strategie des intelligenten Wachstums. Wir sind davon überzeugt, dass der künftige Weg mit zwei Pure Players -der PORR als reines Bauunternehmen und der PIAG/UBM als Immobilienentwickler von europäischem Format - jedem der beiden Konzerne große Vorteile bringen wird. Mit dem einstimmigen Votum im Rücken können wir unverzüglich alle weiteren Schritte in Angriff nehmen."

"Aus Eins und Eins mach Drei"

Durch die Gelegenheit, die Mehrheitsbeteiligung an der UBM Realitätenentwicklung AG (UBM) zu erwerben, bot sich der PORR die Möglichkeit, mit einem Schlag die Aktivitäten der PORR rein auf das Baugeschäft zu konzentrieren und alle Aktivitäten im Immobiliengeschäft - Strauss & Partner sowie die nicht betriebsnotwendigen Immobilien der PORR - in eine eigene Einheit zu verschmelzen und mit der UBM zusammenzuführen. "Als uns die CA-Immo diesen Sommer ihre Beteiligung an der UBM angeboten hat, haben wir die Chance sofort beim Schopf gepackt. Für uns war klar, dass wir durch die Übernahme für das Unternehmen und unsere Aktionärinnen und Aktionäre echten Mehrwert schaffen können - ganz nach dem Motto "aus Eins und Eins mach Drei".

Künftig entstehen somit zwei eigenständige börsennotierte Konzerne -die PORR AG mit ihren kompletten Aktivitäten im Baubereich und die PIAG AG mit ihren zugeordneten Aktivitäten der UBM sowie der Strauss & Partner-Gruppe. Beide Konzerne werden künftig mit jeweils deutlich geschärftem Unternehmensprofil ihre Stärken klarer einsetzen. Die PIAG AG wird Muttergesellschaft der UBM sowie Strauss & Partner und soll in der ersten Hälfte des kommenden Jahres mit der UBM verschmolzen werden. Die PORR AG bleibt nach der Spaltung wie bisher ein führender Baukonzern in Europa mit unverändertem Tätigkeitsbereich und Größe.

"Mit der Mehrheit an der UBM schaffen wir zusammen mit den nicht betriebsnotwendigen Immobilien der PORR AG sowie den Immobilienentwicklungsaktivitäten von Strauss & Partner einen börsenotierten Immobiliendeveloper von europäischem Format, der einen beeindruckenden Track Record aufweist", so Karl-Heinz Strauss. "Sowohl die PORR AG als auch die PIAG AG profitieren von dieser Maßnahme. Die PORR verbessert ihre Bilanz- und Ertragskennzahlen durch den Wegfall der Kapitalbindung in Development-Projekten sowie nicht betriebsnotwendigen Immobilien und reduziert die Nettoverschuldung gegen Null. Die PIAG wiederum erreicht die Größe für einen sinnvollen eigenständigen Auftritt am Kapitalmarkt."

Die Ausgliederung des Immobilienbereichs wird in einer verhältniswahrenden Spaltung erfolgen, d.h. alle bestehenden Aktionärinnen und Aktionäre der PORR AG werden für eine PORR-Aktie auch eine PIAG-Aktie erhalten.

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