Stronach/Franz: Matznetter agiert bei Verwaltungsausgaben der Sozialversicherung mit falschen Zahlen

Tatsächliche Kosten liegen bei rund zehn Prozent des Budgets

Wien (OTS) - "SP-Finanzexperte Matznetter hat sich glatt verrechnet -oder er verwendet für die Verwaltungsausgaben der Sozialversicherung neue mathematische Methoden, die auf wundersame Weise ganz von allein die Kosten dämpfen", erklärt Team Stronach Gesundheitssprecher Dr. Marcus Franz. Denn beim Einsatz "der traditionellen Grundrechnungsarten sind die von Matznetter angegeben 2,5 Prozent Verwaltungskosten bei der Sozialversicherung einfach falsch", so Franz anhand eines Beispiels: "Die internen Kosten betragen ca. 740 Mio. Euro. Das Gesamtbudget der Sozialversicherung beläuft sich auf über 15 Mrd. Euro. Bereits beim einfachen Nachrechnen ergibt sich daher, dass diese 740 Mio. einen Anteil von knapp 5 Prozent ausmachen!"

Seriöserweise muss man aber auch die externen Verwaltungskosten der Sozialversicherung dazurechnen: "Das Verwaltungspersonal in den Fonds-Spitälern benötigt rund 460 Mio. Euro, die Administration der ca. 10.000 Kassenärzte verschlingt weitere 200 Mio. Euro und die Ärztekammer-Umlage macht etwa 80 Mio. Euro aus. Das ergibt in Summe noch einmal 740 Mio. Euro an Verwaltungskosten", rechnet Franz vor. Zusammen mit den 740 Mio. Euro an internen Kosten "kommen wir nun bei einer herkömmlichen und korrekten Addition auf einen Betrag von knapp 1,5 Mrd. Euro!", erklärt der Team Stronach und verweist auf die Quellen dieser Informationen: "Alle Zahlen sind den Publikationen der SV zu entnehmen und auch in Studien des IHS und in Arbeiten anerkannter Gesundheitsökonomen nachzulesen".

Wenn die Kosten aller Verwaltungsebenen, die für die SV tätig sind -oder ihr zuarbeiten - zusammengerechnet werden, "macht das letztlich real 10 Prozent des Gesamtbudgets aus", so Franz. Im internationalen Vergleich werde Österreichs Sozialversicherung da plötzlich zum teuren und überverwalteten Bürokratie-Riesen: "In Kanada etwa betragen die Verwaltungs-Kosten für die bekannt gute Krankenversorgung nur ca. 2 Prozent - da dürfte sich Matznetter offenbar im Schulatlas verblättert haben", erklärt Franz.

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