NEOS: Möglichkeit der Doppelresidenz muss gesetzlich verankert werden

Beate Meinl-Reisinger: "Jedes Kind soll in seiner Familie eine passende Betreuung bekommen"

Wien (OTS) - "Wir freuen uns sehr, dass erneut ein Gericht entschieden hat, dass die Doppelresidenz, das heißt die Betreuung in den Haushalten beider Eltern, im Sinne des Kindeswohl sein kann", meint die Familiensprecherin von NEOS Beate Meinl-Reisinger. "Wir haben im Parlament beantragt, dass diese Möglichkeit auch gesetzlich verankert wird, die Regierungsparteien haben das aber abgelehnt und vertagt." Es zeige wieder einmal, dass das Recht nicht die Entfaltungsmöglichkeiten bietet, die die Gesellschaft schon längst so lebt. Eltern sollen die Möglichkeit haben, das Kind jeweils zuhause zu betreuen und entsprechend auch Ansprüche wie Pflegeurlaub nutzen können, die an den Aufenthaltsort gebunden sind.

"Es ist schade, dass Eltern sich nach wie vor entscheiden müssen, ob sie Geldunterhalt zahlen oder das Kind im Haushalt betreuen. Die derzeitige gesetzliche Regelung birgt sehr viel Streitpotenzial zwischen den Eltern und hat nicht immer genügend Spielraum für das Kindeswohl." NEOS setzt sich dafür ein, dass Familien mehr Möglichkeiten bekommen ihre individuellen Bedürfnisse zu versorgen. Jede Familie ist besonders, und ein starrer gesetzlicher Rahmen führt zu Aggressionen in ohnehin schwierigen Situationen. Wir wollen helfen, dass jedes Kind in seiner Familie eine passende Betreuung bekommt.

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