Neues Rettungszentrum in Kirchbichl

Samariterbund stellte bei Pressekonferenz geplanten Neubau in Tirol vor

Wien (OTS) - Der Samariterbund plant in den nächsten Monaten die Errichtung eines neuen Rettungszentrums in Kirchbichl in Tirol. Am Donnerstag, 30. Oktober 2014, wurde das Projekt im Rahmen einer Pressekonferenz von Bürgermeister Herbert Rieder, Planer Mag. Manfred Kolland vom Architekturbüro Datagraph und ASBÖ-Bundesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller vorgestellt.

Das neue Rettungszentrum wird neben dem Rettungsstützpunkt auch ein Katastrophenlager, moderne Schulungsräume sowie die Firmenzentrale umfassen. Der Bau soll in 18 Monaten fertiggestellt werden - dann verfügen die über 100 MitarbeiterInnen über einen neuen zeitgemäßen Arbeitsplatz. Insgesamt werden in dieses Bauprojekt rund 2,3 Mio. EUR investiert.

Sämtliche Planungs- und Ausschreibungsarbeiten sollen über die Wintermonate ausgearbeitet und fertiggestellt werden, sodass der Baubeginn im Frühjahr 2015 erfolgen kann. Nach einer kalkulierten Bauzeit von ca. 18 Monaten soll daher die Fertigstellung spätestens im Herbst 2016 erfolgen.

"Als wir vor 11 Jahren mit dem Notarztdienst in Wörgl und zwei Fahrzeugen für den Krankentransport in Innsbruck den Grundstein für den Tiroler Samariterbund gelegt haben, hätten wir nicht damit gerechnet, jemals Planungen für einen Neubau durchführen zu dürfen. Heute hat der Samariterbund in Tirol seinen fixen Platz in der Notfallrettung und im Krankentransport und genießt auch auf vielen anderen Gebieten einen hervorragenden Ruf. Um mit dieser rasanten Entwicklung Schritt halten zu können, ist eine Unterbringung in adäquaten Büros, modernen Schulungsräumen und großen Garagen unumgänglich. Die weit über 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich das mehr als verdient", sagte ASBÖ-Bundesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller.

"Am Beispiel des Tiroler Samariterbundes zeigt sich, dass sich Fleiß und Hartnäckigkeit bezahlt machen. Mit dem Neubau der Tirol-Zentrale werden die Bedingungen für alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den modernen Erfordernissen angepasst, die es braucht, um weiterhin produktiv und zukunftsorientiert arbeiten zu können. Nicht zuletzt profitieren auch die Gemeinde Kirchbichl und alle Umlandgemeinden davon: Denn in dem Neubau wird durch die künftige Zusammenlegung des Wörgler und Kirchbichler Samariter-Stützpunktes ein 24-Stunden Rettungswagen stationiert, den Kirchbichl sonst nie erhalten hätte. Ich freue mich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit", hob Bürgermeister Herbert Rieder hervor.

"Auf dem 2.175 m2 großem Grundstück wird ein moderner zweigeschossiger Baukörper errichtet werden, der ausreichend Platz für Besucher, Bedienstete und Einsatzfahrzeuge bieten wird. Der Neubau wird dem Stand der Technik entsprechend mit modernster gebäudetechnischer Infrastruktur ausgestattet sein",
erklärte Mag. Manfred Kolland.

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