Bundesminister Rupprechter: Programm für Ländliche Entwicklung in der Zielgeraden

Rasche Abwicklung schafft Planungssicherheit, Maßnahmen stärken Innovation und öffnen neue Chancen für Junge

St. Pölten (OTS) - "Das neue Programm der Ländlichen Entwicklung ist der Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums. Darum haben wir im Genehmigungsverfahren rasch, transparent und mit Nachdruck gehandelt. Die Fragen der Europäischen Kommission zum ersten Programmentwurf sind weitgehend abgearbeitet", erläutert Bundesminister Andrä Rupprechter bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Landesrat Stephan Pernkopf in St. Pölten. Derzeit werden letzte Details abgeklärt, die Übermittlung der finalen Version an die Kommission steht unmittelbar bevor. "Es war mir wichtig, Planungssicherheit für unsere bäuerlichen Betriebe und alle Akteure im ländlichen Raum zu schaffen. Das neue Programm ist noch breiter und innovativer. Besonders für Junge eröffnet es viele zusätzliche Chancen", bekräftigt der Minister.

Die Genehmigung des Programmes wurde von der Europäischen Kommission noch für dieses Jahr in Aussicht gestellt. Von EU-weit insgesamt 118 Programmen könnte das österreichische unter den ersten sein, das zum Abschluss kommt. Das neue Programm für die Periode 2014 bis 2020 wurde transparent und im intensiven Dialog mit den betroffenen Akteuren entwickelt. In einem ausgewogenen Maßnahmenpaket wurden Bereiche wie Bildung und Investition gestärkt. "Bewährte Maßnahmen werden fortgesetzt, zugleich reagieren wir mit neuen Schwerpunkten auf die aktuellen Herausforderungen", erklärt Rupprechter. In diesem Zusammenhang bedankte sich der Minister auch bei Landesrat Pernkopf:
"Niederösterreich war bei der Programmerstellung stets ein verlässlicher Partner und hat vor allem beim Investitionsschwerpunkt einen maßgeblichen Akzent gesetzt", betont der Minister.

Investitionen sind ein effizientes Mittel zur Modernisierung, Steigerung der Wertschöpfung und Belebung der Wirtschaft. Begleitet von zielgerichteten Weiterbildungs- und Beratungsmaßnahmen wird sich Österreichs Landwirtschaft auch am internationalen Markt weiterhin positiv hervorheben können. Zusätzliche Maßnahmen im Sozialbereich, Unterstützung für kleine und mittlere Unternehmen, Regionalentwicklung, der Ausbau erneuerbarer Energien, sowie die Aufwertung von Breitbandinfrastruktur sind neben dem umfangreichen Agrarumweltprogramm ÖPUL einige der wichtigsten Impulse für einen lebenswerten ländlichen Raum.

Für Jungbauern wird es besonders attraktive Anreize geben. Zusammen mit 25 Prozent TopUp auf die Direktzahlungen und einem Invest-Bonus ist auch die bislang beste Unterstützung für Hofübernahmen eingeplant. "Für einen lebenswerten und wirtschaftlich starken ländlichen Raum brauchen wir gut ausgebildete und innovative junge Bäuerinnen und Bauern", sagt Rupprechter.

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