Gratulation an die PreisträgerInnen des Johanna-Dohnal-Förderpreises und Stipendiums

Menclik/Traschkowitsch: Engagement zu wichtigen gesellschaftlichen Themen

Wien (OTS/SK) - Der Bundesvorsitzende der Sozialdemokratischen LSBTI Organisation Peter Traschkowitsch und seine Stellvertreterin Michaela Menclik gratulieren allen Preisträgerinnen des Johanna-Dohnal-Förderpreises und des Stipendiums. Dieses Engagement zu gesellschaftliche wichtigen Themen und Fragestellungen würdigt herausragende Leistungen. Zugleich soll die gestrige Preisverleihung auch eine Bestätigung und Ermutigung sein, sich weiterer wichtiger gesellschaftspolitischer Themen anzunehmen, so Traschkowitsch und Menclik.

"Ich freue mich ganz besonders, dass die Arbeit von Marty Huber einen Förderpreis erhalten hat", betont Menclik. Das Buch "Queering Gay Pride. Zwischen Assimilation und Widerstand" trägt erstmals beispielhaft die Geschichte zu Gay Pride Paraden zusammen und ist in dieser Form im deutschsprachigen Raum die erste Arbeit diesen Umfangs. Die Quellen speisen sich zum einen aus (grauer) Literatur der Lesben-, Schwulen-, Trans- und Queer-Bewegungen, aus Interviews und Gesprächen mit Aktivist_innen sowie eigenen Erfahrungen aus dem politischen Engagement.

"Die Preisverleihungen zeigen ein tolles Engagement und den Einsatz für Akzeptanz und Vielfalt in der Gesellschaft. Gerade in der heutigen Zeit ist es nicht hoch genug anzurechnen, sich mit der Themenvielfalt der Zivilgesellschaft auseinanderzusetzen", so Traschkowitsch.

Die weiteren Preisträgerinnen sind Claudia Sorger ("Wer dreht an der Uhr? Geschlechtergerechtigkeit in der Arbeitszeitpolitik der Gewerkschaften"), Ilona Grabmaier ("Männlichkeit in der Krise?"), Waltraud Schütz ("Ehekrisen und Scheidungen zwischen 1945 und 1950 in Wien"), das Stipendium geht an Zorica-Iva Sirocic ("Der Einfluss externer Förderungen auf die feministische Bewegungen in Slowenien, Kroatien und Serbien").

Hintergrund Johanna Dohnal Förderpreis:

Anlässlich ihres 65. Geburtstages 2004 überreichten die SPÖ-Frauen Johanna Dohnal als "Geburtstagsgeschenk" Teilstipendien in Höhe der Studiengebühr für ein Semester. Ein solches Teilstipendium erhielten damals vier Studentinnen. Mit diesem Geschenk wurde die Arbeit Johanna Dohnals, der die Ausbildung von Mädchen und Frauen stets ein zentrales politisches Anliegen war, gewürdigt und gleichzeitig ein Zeichen gegen Studiengebühren und für den freien Zugang zu öffentlichen Bildungsinstitutionen gesetzt.

Inzwischen hat die Vergabe von Johanna-Dohnal-Teilstipendien (seit 2006: Förderpreisen) schon Tradition. Seit 2006 werden zusätzlich Johanna-Dohnal-Stipendien vergeben, die es einer Studentin ermöglichen sollen, ein halbes Jahr an einem Dissertationsprojekt zu forschen.

Die mit der Vergabe der Preise und Stipendien verbundenen Tätigkeiten obliegen dem Verein "Johanna Dohnal Archiv". Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise beziehungsweise Stipendien sind von den jeweils vorhandenen Spenden/SponsorInnengeldern abhängig. (Schluss) eg/mp

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