VP-Leeb: Dilettantismus bei der Sanierung des Stadthallenbades setzt sich auch im Rechtsstreit fort

Wien (OTS) - Als völlig unverständlich bezeichnete heute ÖVP Wien Gemeinderätin Isabella Leeb das Vorgehen der Wien Holding im Stadthallenbadprozess. Wie die "Presse" heute berichtet steht der Vorwurf im Raum, dass der Streitwert im Prozess von Seiten der Wien Holding künstlich aufgebläht wird. Zum Handkuss kommen die Steuerzahler, die sich bereits jetzt für Gerichtsgebühren in der Höhe von 184.000 Euro "bedanken" können. Die Kosten für Anwälte werden der Öffentlichkeit bislang mit Verweis auf "ein laufendes Verfahren" von den Rathausverantwortlichen verschwiegen. Besonders interessant ist für Leeb auch, dass entgangene Einnahmen geltend gemacht werden, wo doch das Stadthallenbad in Wien bei weitem nicht kostendeckend arbeitet (wie alle Wiener Hallenbäder - der Kostendeckungsgrad beträgt hier nicht einmal 20 Prozent).

Isabella Leeb: "Stadtrat Christian Oxonitsch muss umgehend seine Eigentümerverantwortung wahrnehmen und die Prozessführung der Wien Holding kritisch hinterfragen - steht doch das Stadthallenbad nach wie vor im Eigentum der Stadt Wien und damit im Eigentum der Wienerinnen und Wiener. Es kann nicht sein, dass der Dilettantismus ungehindert weiter geht. Das Stadthallenbad ist bereits jetzt ein Millionengrab."

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