FPÖ-Kickl: Fischer hat Interessen der Österreicher zu vertreten

Wien (OTS) - "Als Bundespräsident ist Heinz Fischer verpflichtet für die Interessen der Österreicherinnen und Österreicher einzustehen. Sich für eine Öffnung des Arbeitsmarktes für Asylwerber auszusprechen, ist genau das Gegenteil davon. So eine Forderung ausgerechnet am Nationalfeiertag zu erheben, lässt am Amtsverständnis des 'roten Heinz' stark zweifeln", kritisierte FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl.

Zum Einen herrsche in Österreich bereits eine Mega-Arbeitslosigkeit. "Wir steuern auf 500.000 Arbeitslose zu - Hätte Fischer noch gern ein paar Tausend mehr? Offenbar schon", so Kickl. Zum Anderen dürfe ein Asylantrag nicht der Freibrief für die ungezügelte Einwanderung in den Arbeitsmarkt werden. "In den vergangenen Jahren sind lediglich zwei von zehn Asylanträgen positiv entschieden worden. Das sagt doch alles über die 'Fluchtgründe' der Mehrheit der Asylwerber aus. In der Genfer Konvention wird man diese 'Fluchtgründe' jedenfalls nicht finden", erinnert Kickl.

Es sei daher keinesfalls - um Fischers Diktion zu bemühen -"verantwortungsvoll und mutig", wenn sich der ÖGB für die Öffnung des Arbeitsmarktes für Asylwerber erwärmen könne. "Das ist verantwortungslos gegenüber den heimischen Arbeitsnehmern und den heimischen Arbeitslosen und ein feiger Kniefall des ÖGB vor der Asyllobby", so Kickl. "Ziele müssen vielmehr kurze Verfahren und die Einhaltung von Dublin II sein", so der FPÖ-Generalsekretär.

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