NEOS feiert zweiten Geburtstag

So jung - und schon so groß!

Wien (OTS) - Mit einem rauschenden Fest feierten die NEOS gestern Abend in Wien ihren zweiten Geburtstag. Vorweg: Diesmal kam kein grauer Industrieteppich zu Schaden - weder wurde Rotwein ausgeschüttet, noch Salzbrezeln zertreten. Das Feuerwerk setzte keine angrenzenden Häuser in Brand, die Torte wurde manierlich gegessen und kein JUNOS entledigte sich seines Hemdes. Sind die NEOS im Jahr zwei ihres Bestehens etwa im Mainstream angekommen? Bundesgeschäftsführer Feri Thierry verneint dies: "Wir hatten vor dem Fest eine siebenstündige, intensive Mitgliederversammlung. Das ist selbst für gut geeichte Mitglieder eine Herausforderung. Aber wir NEOS sind nun einmal unheimlich fleißig und legen ein gewaltiges Tempo vor. Ich denke, dass wir am Abend einfach zu groggy waren, um Schlagzeilen zu produzieren." Den Gästen war jedoch nicht viel anzumerken. Getreu dem Motto "work hard, party hard" feierten sie bis in die Morgenstunden -und die Zeitumstellung schenke ihnen sogar eine zusätzliche Stunde.

Das Tempo von NEOS ist tatsächlich erstaunlich: Am 27. Oktober 2012 ist die Bürger_innenbewegung als "NEOS - Das Neue Österreich" an die Öffentlichkeit gegangen. Zwei Jahre später sind NEOS im Nationalrat, in Salzburg auf kommunaler Ebene, im EU-Parlament sowie in Vorarlberg im ersten Landtag vertreten. Und die Reise hat erst begonnen. Allein 2015 treten NEOS bei vier Landtagswahlen, bei Gemeinderatswahlen in fünf Bundesländern, den ÖH-Wahlen und den Wirtschaftskammerwahlen an.

"NEOS wurde innerhalb der ersten zwei Jahre zur erfolgreichsten politischen Neugründung der Zweiten Republik - jenseits traditioneller Lagerparteien aus der Ersten Republik. Über 1.000 Parteigründungen haben dies seit 1945 probiert, NEOS ist es als Bürger_innenbewegung gelungen: wir erneuern Österreich!", bilanziert Thierry.

NEOS in Zahlen

NEOS haben im Jahr eins seit dem Einzug ins Parlament viel bewegt und gestemmt, sich weiterentwickelt und organisiert. Ein Auszug: Die Bürger_innenbewegung hat mittlerweile knapp über 2.300 Mitglieder. 1.500 Menschen arbeiten in 130 Themengruppen und entwickeln die "Pläne für ein neues Österreich", so der Titel des Parteiprogramms, laufend weiter. Sie befassen sich unter anderem mit Bildung, Pensionen, Kunst & Kultur, Transparenz, Arbeit & Soziales, Bürger_innenrechte, Demokratie, Integration, Landwirtschaft, Pensionen, Netzpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Tierschutz, Umwelt, Stadtentwicklung, Europa, Ethische Grundfragen, Gesundheit & Pflege, Gleichbehandlung, etc.

NEOS-Parlamentarier_innen sind die fleißigsten Abgeordneten.
Sie haben den Hypo-Untersuchungsausschuss initiiert und ordentlich Schwung in die Bildungspolitik gebracht. Darüber hinaus haben die neun Abgeordneten im ersten Jahr 267 Redebeiträge gehalten und 221 Anträge sowie 127 parlamentarische Anfragen gestellt.

Die Parteiakademie, das NEOS Lab, hat seit der Gründung im Jänner 2014 zu über 150 Veranstaltungen mit mehr als 3.000 Besucher_innen geladen, zwei wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht und arbeitet an drei europäischen Forschungsprojekten mit. Bei NEOS gibt es überdies das 10. Bundesland. Das sind die Auslandsösterreicher_innen. Mittlerweile sind NEOS auf sechs Kontinenten etabliert und haben Vertretungen (Chapters) in 25 Städten gegründet, drei davon liegen in der Volksrepublik China.

In jedem Bundesland gibt es mittlerweile eigenen NEOSphären - so heißen die für alle Bürger_innen offenen Standorte. Dort gibt es regelmäßige "Open houses". Jede_r kann vorbeikommen und sich die NEOS aus der Nähe ansehen. Mit dem "MUT"-Magazin wurde eine eigene Zeitschrift gegründet, die viermal erscheint. Auch überparteilich wurde an vielen Stellschrauben gedreht. Die Plattform "Talente blühen" bindet ergebnisorientiert und entpolitisiert Schüler_innen, Expert_innen, Eltern und Bildungsinteressierte ein, um die "Nationale Initiative Autonome Schule" voranzubringen.

"Kaum jemand hat es im Sommer letzten Jahres für möglich gehalten, dass NEOS den Einzug schaffen. Auch für uns wirkt es rückblickend manchmal noch wie ein Wunder. Wir haben aber das Vertrauen der Menschen nicht enttäuscht. Ganz im Gegenteil: Wir haben die Ärmel hochgekrempelt und angepackt. Viel haben wir schon bewegt, aber das ist erst der Anfang. Wir haben noch viel vor", so der Bundesgeschäftsführer abschließend.

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Henrike Brandstötter
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