NEOS zu ÖIAG: Endlich auflösen und Österreich-Holdings umsetzen

Sepp Schellhorn: "Zumindest hat Finanzminister Schelling nicht lange gefackelt und nach dem Chaos rund um die OMV rasch erste Konsequenzen gezogen"

Wien (OTS) - Mit mutigen Reformen und einer Gesamtstrategie bei der ÖIAG soll die Bundesregierung ihre Wirtschaftskompetenz zeigen - das forderte NEOS Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn vor knapp zwei Wochen. "Zumindest hat Finanzminister Schelling nicht lange gefackelt und nach dem Chaos rund um die OMV rasch erste Konsequenzen gezogen", kommentiert Schellhorn die Nachricht, wonach Rudolf Kemler nur noch so lange Chef der ÖIAG bleibt, bis die Reform der Staatsholding auf Schiene ist.

"Die Vorgänge in der ÖIAG rund um die OMV haben einmal mehr gezeigt, dass eine Chaos-Truppe am Werk war. So kann mit Staatsanteilen nicht umgegangen werden. Eine umfassende Reform ist daher unabdingbar", betont Schellhorn. Und weiter: "Das heißt aber nicht, dass es zu einer Repolitisierung der ÖIAG kommen soll. Ganz im Gegenteil."

Der NEOS-Vorschlag lautet: Auflösung der ÖIAG und Überführung aller Unternehmen an denen der österreichische Staat beteiligt ist, in neu geschaffene Österreich-Holdings. "Das hätte den Vorteil, dass nicht eine Person, die von der Politik ernannt wurde, über alle Beteiligungen bestimmen kann", so Schellhorn. Die Zusammensetzung der Holdings soll durch ähnliche und verwandte Geschäftsfelder erfolgen. Für die Vorstandssuche wird jeder Bereich wird öffentlich ausgeschrieben, es werden Experten für die jeweiligen Bereiche gesucht. Durch ein öffentliches Hearing im Wirtschaftsausschuss sollen dann die Qualifikationen der designierten Vorstände überprüft werden.

"Wir brauchen keine ÖIAG, in der es hauptsächlich um politische Interessen geht. Wir brauchen Holdings, um endlich ein professionelles Leadership zu implementieren und damit ein nachhaltiges Wachstum für die Beteiligungen des Staates zu ermöglichen", so Schellhorn abschließend.

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