Stronach/Dietrich: Österreich hat mit seinen branchenspezifischen Kollektivverträgen ein sehr gutes System

Wien (OTS) - "Der Mindestlohn ist ökonomischer Unsinn und Populismus pur", erklärte Waltraud Dietrich, geschäftsführende Klubobfrau des Team Stronach, in ihrem Debattenbeitrag zum Thema Mindestlohngesetz. "Österreich hat mit seinen branchenspezifischen Kollektivverträgen ein sehr gutes System", betonte Dietrich. Laut Kollektivertrag erhält ein Koch- Kellnerlehrling im 1. Lehrjahr monatlich 604 Euro brutto, im 2. Lehrjahr 674 Euro, im 3. Lehrjahr 808 Euro und im 4. Lehrjahr 870 Euro. "Warum soll ein junger Mensch eine Lehre beginnen, wenn er ohnehin einen Mindestlohn von 1500 Euro pro Monat bekommen soll? Wo bleibt da die Motivation für einen jungen Menschen einen Lehrberuf zu ergreifen?", fragte Dietrich.

Ökonomisch gesehen ist Lohn immer ein Preis für eine Leistung. "Die Arbeit sollte angemessen bezahlt sein", so die Team Stronach Mandatarin und betonte: "Lohn ist kein Sozialleistung. Lohn ist keine Transferleistung!" Das Team Stronach stehe für eine faire und zukunftsweisende standortsichernde Wirtschafts- und Bildungspolitik. "Wir wollen junge Menschen motivieren und ihnen eine vernünftige Ausbildung ermöglichen", so Dietrich. Sie forderte: "Bildung statt Mindestlohn!"

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