Gimborn: Betreuungspersonen in Kleinkindergruppe müssen selbst Eltern sein

Betreuung der unter Dreijährigen erfordert mehr und spezielle Bezugspersonen

St. Pölten (OTS) - In der heutigen Landtagsdebatte zur Ausweitung des Kinderbetreuungsangebots, das Verbesserungen bringen soll, wenn beide Elternteile berufstätig sind, meldete sich auch die Abgeordnete des Team Stronach für NÖ, Dr. Gabriele Von Gimborn, mit folgenden Verbesserungsvorschlägen zu Wort:

- Bei der Auswahl des Betreuungspersonals, das künftig Kinder bis zum vollendeten dritten Lebensjahr betreut, sollten in jeder Betreuungsgruppe mindestens zwei Personen sein, wovon eine davon selbst Mutter bzw. Vater von einem Kind ist.

- Weiters ist der Verteilungsschlüssel bei den bis zu dreijährigen zu überdenken: Die derzeit vorgesehenen vier Kinder sind für eine Betreuungsperson eine enorme Herausforderung. Eine Betreuungsperson allein wird vier Kinder nicht über mehrere Stunden hinweg versorgen können. Nur wenige Mütter oder Väter können Drillinge und einen Dreijährigen gleichzeitig füttern, wickeln, an die Luft bringen und anderes mehr.

Gimborn: "Zu diesen Punkten hoffe ich noch auf Nachbesserungen. Zu begrüßen ist bei der Ausweitung des Kinderbetreuungsangebotes, dass hier sehr vernünftige Dinge verankert wurden, wie etwa die pädagogische Schulung von Hilfskräften und der Einsatz von Personen über dem 65. Lebensjahr, quasi Oma- und Opafiguren."

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