Schülerunion fordert Pflichtfach Politische Bildung

Ergebnisse der SORA Studie unterstreichen Forderung nach eigenständigem Pflichtfach

Wien (OTS) - Heute, Donnerstag, wurde eine Studie des SORA Instituts zum Thema Politische Bildung veröffentlicht. Die Schülerunion unterstreicht ihre Forderung nach einem eigenständigen Pflichtfach Politische Bildung ab der 7. Schulstufe. Im Regierungsprogramm wurde diese Einführung bereits festgehalten - nun muss die Einführung folgen. Zur Stärkung des Demokratiebewusstseins bei Schülern fordert die Schülerunion außerdem die gesetzliche Verankerung von Schülerparlamenten.

"In Österreich ist man mit 16 Jahren wahlberechtigt. Jugendliche haben somit eine große Verantwortung. Damit sie diese optimal wahrnehmen können, müssen wir ihnen ein angemessenes Werkzeug in die Hand geben. Daher fordern wir als Schülerunion die Einführung eines eigenständigen Pflichtfaches Politische Bildung", so Felix Wagner, Bundesobmann der Schülerunion.

"Die Studie zeigt, dass vielen Lehrern keine Zeit für politische Bildung im Unterricht bleibt. Das unterstreicht unsere Forderung nach einem eigenständigen Pflichtfach Politische Bildung", so Wagner im Bezug auf die veröffentlichte Studie.

"Die Einführung steht bereits im Regierungsprogramm. Nun wird es Zeit, den Stier an den Hörnern zu packen, und endlich an die Umsetzung dieses Versprechens an die Schüler - und damit an die Zukunft - zu gehen", so Wagner weiters.

Die Schülerunion fordert schon lange die Einführung von Politischer Bildung als eigenständiges Pflichtfach ab der 7. Schulstufe. In den vergangenen Jahren konnten durch bundes- und länderweite Kampagnen der Schülerunion bereits Erfolge - wie Resolutionen von verschiedenen Landtagen - erreicht werden.

Ein detailliertes Konzept der Schülerunion zu politischer Bildung finden Sie unter http://pobi.schuelerunion.at.

Im Rahmen der Forderung nach mehr politischer Bildung an Österreichs Schulen fordert die Schülerunion außerdem die gesetzliche Verankerung von Schülerparlamenten. Dort diskutieren Schüler über bildungspolitische Themen. Daraus resultierende Forderungen werden über die Bundes- und Landesschülervertretungen an die Politik herangetragen.

"Schülerparlamente geben Schülern die Möglichkeit, Demokratie hautnah erleben zu können. Sie stellen eine optimale Ergänzung zu politischer Bildung im Unterricht dar und stärken das Demokratiebewusstsein der Schüler. Auch die gesetzliche Verankerung von Schülerparlamenten steht bereits im Regierungsprogramm. Nun wird es Zeit, den Worten Taten folgen zu lassen", so Wagner abschließend.

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Pressesprecher Schülerunion
Tel.: 0699 173 66 505
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