Berlakovich: Neues Ärztegesetz sichert ärztliche Versorgung in hoher Qualität

Solide Gesundheitsversorgung im gesamten Burgenland muss gesichert bleiben

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Dem Burgenland droht laut Ärztekammer in den nächsten Jahren ein massiver Ärztemangel. Schuld daran seien vor allem die teilweise schlechten Arbeitsbedingungen der Ärzte. "Die Novelle des Ärztegesetzes ist daher gerade für das Burgenland ein wesentlicher Schritt, um auch künftig die Versorgung der Bevölkerung in den Regionen in hoher Qualität sicherstellen zu können und die Ausbildung für angehende Ärzte besser zu machen" betonte ÖVP Regionalsprecher Niki Berlakovich anlässlich des heutigen Beschlusses des Ärztegesetzes im Nationalrat. "Nach fast 50 Jahren war es notwendig, die Ärzteausbildung neu zu regeln."

Eine Neuerung betrifft die Erstellung eines Ausbildungsplans, wie dies auch in anderen EU-Ländern üblich ist. Die Turnusärzte erhalten dadurch gleich zu Beginn einen Überblick über Dauer und Inhalte der gesamten Ausbildung, so der burgenländische Abgeordnete.

Mit dem neuen Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz wird zudem die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit für Spitalsärzte etappenweise bis 2021 von 60 auf 48 Wochenstunden reduziert werden. Dadurch soll eine hohe Qualität der medizinischen Versorgung auch in den burgenländischen Spitälern sichergestellt werden", so Berlakovich weiter.

"Die Gesundheitsversorgung in den Regionen gehört zu den entscheidenden Infrastrukturmaßnahmen, um eine langfristig positive Entwicklung gewährleisten zu können. Die Menschen haben ein Recht auf eine solide Gesundheitsversorgung, auch in kleinen Gemeinden und entlegenen Gebieten" sagte Berlakovich.
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