Korosec bedauert Gesprächsverweigerung Heinisch-Hoseks zu Pensionssplitting

Vereinbarte Info-Kampagne für Eltern mit Kinder im Alter unter sieben Jahren muss dringend starten

Wien (OTS) - Nachdem Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek heute im Nationalrat das vom Seniorenbund eingeforderte verpflichtende Pensionssplitting unbegründet abgelehnt hatte, betont LAbg. Ingrid Korosec, Bundesobmann-Stellvertreterin des Österreichischen Seniorenbundes und Landesvorsitzende des Wiener Seniorenbundes:

"Ich bedaure sehr, dass die Frauenministerin diese für Frauen so wichtige Pensionsmaßnahme derart ablehnt. Gerade die Frauenministerin tritt immer gegen die längste Kinderbetreuungsgeld-Form und gegen Teilzeitarbeit auf - besonders auch weil dies später geringere Pensionen bedeute. Doch genau die wirksame Medizin gegen diese spätere Niedrig-Pension will sie weder verabreichen noch diskutieren? Wir bleiben dabei: Wenn in den kommenden Monaten das Kinderbetreuungsgeld-Konto verhandelt wird, muss dies auch das Pensionssplitting dabei Thema sein! Zudem brauchen wir eine einmalige Teilungs-Möglichkeit für alle Eltern, die seit dem 1.1.1955 geboren sind und deren Kinder vor dem 1.1.2005 geboren wurden - sie sind bis heute nämlich sogar von der freiwilligen Pensions-Teilung ausgeschlossen! Außerdem bestehen wir darauf, dass die im Regierungsprogramm vereinbarte Informations-Kampagne startet: Alle Eltern, deren Kinder heute unter sieben Jahre alt sind (nur sie können heute überhaupt für die Pensions-Teilung optieren!), müssen über die Teilungs-Möglichkeit aktiv informiert werden!"

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