FP-Jenewein: Markovic hat politische Chance nicht genützt

Wechsel zur SPÖ ist ein Armutszeugnis

Wien (OTS/fpd) - Reisende soll man nicht aufhalten - das gilt auch für Luka Markovic, bis dato freiheitlicher Bezirksrat in Wien-Meidling, der medienwirksam seinen Austritt aus der FPÖ verkündete. "Der Bericht, der lediglich auf den Aussagen des Herrn Markovic beruht, ist totaler Unsinn", so der freiheitliche Landesparteisekretär Bundesrat Hans-Jörg Jenewein. Die FPÖ hat mehrere serbisch-stämmige Bezirksräte in Wien, Luka Markovic war also keinesfalls der Einzige, wie er versucht weis zu machen. Sein Abgang ist jedenfalls nur bedingt eine Enttäuschung für die freiheitliche Partei, so Jenewein.

Markovic spielte über den Posten des Bezirksrats hinaus, leider keine große Rolle. Dies lag einerseits an seinem begrenzten Einsatz, andererseits hemmten ihn in seinem politischen Fortkommen auch seine nicht ganz so guten Deutschkenntnisse. Sein Gasthaus besuchte der freiheitliche Bundesparteiobmann gerne - jedoch immer auf Wunsch von Herrn Markovic, bei Besuchen anderer Lokale oder innerhalb der serbischen Community war Herr Markovic jedoch nie dabei. "Hier spielten weit wichtigere Vertreter der Community eine Rolle", macht Jenewein deutlich.

Die außenpolitischen Reisen nach Serbien, bei welchen der Bundesparteiobmann der FPÖ zahlreiche hochrangige politische Vertreter, wie Präsident Tomislav Nikolic oder Milorad Dodik, Präsdident der Republik Srpska, getroffen hat, wurden weder von Markovic organisiert noch war er jemals dabei. "Es scheint, als wäre Herr Markovic einer jener Menschen, die ihre eigene Position weit überschätzen und nicht damit klar kommen, dass sie in ihrer Funktion eben nicht ganz oben mitspielen", sagt Jenewein.

Lockt aber der schnöde Mammon, sind schon viele umgefallen und haben der Verlockung nicht widerstehen können. "Gekränkte Eitelkeit war noch nie ein guter Ratgeber und sich vom politischen Mitwerber kaufen zu lassen hat auch noch niemanden weiter gebracht. Man muss wohl kein Prophet sein, um zu sehen, dass die politischen Tage von Herrn Markovic gezählt sein dürften", so Jenewein abschließend. (Schluss)

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